6 extra flache Saugroboter: So fiel mein Test aus

6 extra flache Saugroboter So viel mein Test aus

Ich habe im Folgenden sechs besonders flache Saugroboter getestet und miteinander verglichen. Zudem habe ich mal auf den Prüfstand gestellt, ob sich die flachen Modelle überhaupt lohnen.

Der Ecovacs Deebot Slim 2 überzeugt durch eine Höhe von gerade einmal 5,7 cm. Durch seine Leistung überzeugend und ebenso flach ist der Yeedi Vac mit 7,7 cm. Die Modelle kommen in jede Ecke und unter alle Möbelstücke. Der eingesparte Platz geht jedoch auf Kosten der Akkukapazität und Navigation.

Beim Kauf eines flachen Saugroboters solltest du auf einige wichtige Faktoren achten, damit du wirklich zufrieden bist. Diese habe ich dir in diesem Artikel zusammengestellt.

Das sind die besten flachen Saugroboter

ModellHöheVorteile
Yeedi Vac Station7,7 cmgute Leistung, Wischfunktion, fairer Preis
Yeedi Vac Hybrid7,7 cmstrukturierte Navigation, App, Wischfunktion
iRobot  Roomba i7+9,3 cmAbsaugstation, innovativer Filter, bis zu zehn Karten werden gespeichert
iRobot  Roomba j7+8,5 cmerkennt flache Objekte selbstständig, tolle Sprachsteuerung, sehr gute Reinigungsleistung
Ecovacs Deebot Slim 25,7 cmerreicht alle Stellen der Wohnung, leise Arbeitsweise
Xiaomi MIJIA Ultra-thin 5,5 cmeines der flachsten Modelle, viele intelligente Features, trotz geringer Größe ein üppiger Staubbehälter

Yeedi Vac Station – optimales Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Modell hat eine Bauhöhe von 7,7 cm und überzeugt durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Saugroboter ist ein echter Allrounder: Neben einer Absaugstation gibt es eine gute Saugleistung sowie eine App und sogar eine Wischfunktion. Der Roboter überzeugt sowohl auf Hartböden als auch auf Teppichen. 

Gleichzeitig schafft er es durch seine sehr flache Bauweise unter die meisten Möbelstücke. Design und Verarbeitung überzeugen ebenso, genau wie der Akku und die leise Arbeitsweise. Allerdings ist bei diesem Saugroboter nur eine Karte speicherbar und die Navigation nicht optimal gelungen.

Yeedi Vac Hybrid – die günstige Alternative

Das Modell ist 7,7 cm hoch und es handelt sich um das Einsteigermodell der Yeedi-Serie. Das macht sich vor allem preislich bemerkbar, denn der Saugroboter ist ein wenig günstiger als das vergleichbare Modell mit der Absaugstation. Diese kann jedoch bei Bedarf noch nachgerüstet werden. 

Ebenso ist der Akku ein wenig schwächer und hat eine Laufzeit von etwa 110 Minuten. Die Saugkraft beträgt 2500 Pa, was für Hartböden völlig ausreichend ist. Ebenso können damit Kurzflorteppiche gereinigt werden. Er besitzt eine Wischfunktion und ist für Wohnungen bis zu 80 Quadratmetern empfehlenswert.

iRobot Roomba i7+ – der Allrounder

Der iRobot Roomba ist 9,3 cm hoch und überzeugt durch viele Premium Features. So besitzt der Roboter eine Absaugstation, was die Reinigung noch autonomer macht. Neben einer perfekten Saugleistung und einer tollen App überzeugt der Saugroboter zusätzlich durch innovative Filter, die das Modell vor allem für Allergiker sehr interessant machen. 

Zusätzlich können bis zu zehn Karten gespeichert werden und es ist eine Sprachsteuerung über Alexa und Google Home möglich. Die App ist sehr benutzerfreundlich, die Bauweise hochwertig und lediglich der hohe Preis wirkt sich nachteilig aus.

iRobot Roomba j7+ – denkt mit

Die Bauhöhe des Roboters liegt bei 8,5 cm und das Modell zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass flache Objekte selbständig erkannt werden. Das Design ist hochwertig, die Saugleistung sowohl auf Hartböden als auch Teppichen besonders gut und die Absaugstation funktioniert ebenfalls optimal. Durch eine Frontkamera werden flache Objekte gesichtet und zuverlässig umfahren. 

Diese Technik ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Der Anschaffungspreis ist wie immer bei iRobot ein wenig höher, dafür erhältst du auch echte Qualität. Zusätzlich kann der Roboter über Alexa und Google Home sprachgesteuert werden und die App funktioniert ebenfalls sehr gut. Übrigens werden sogar schmutzige Stellen erkannt und anschließend mehrfach angefahren, damit die Bereiche wirklich sauber werden. 

Die Selbstreinigungsstation ist ein weiteres nützliches Feature, was die Nutzung enorm vereinfacht und den Sauger besonders autonom macht. Die Akkulaufzeit ist dafür ein wenig ausbaufähig und die Objekterkennung nicht immer zu 100 % zuverlässig. Zudem besitzt der Roboter keine Absaugstation.

Ecovacs Deebot Slim 2 – erreicht jeden Winkel

Das Modell überzeugt durch eine sehr flache Bauhöhe von gerade einmal 5,7 cm. Das ist gleichzeitig auch das Hauptargument für diesen Saugroboter. Durch die ultraflache Bauweise erreicht dieser fast jeden Winkel deiner Wohnung. Ansonsten ist die Navigation jedoch eher unstrukturiert und die Reinigungsleistung gerade auf Teppichböden nicht wirklich gut. 

Durch die niedrige Höhe fällt der Staubtank zudem recht überschaubar aus und auch Höhenunterschiede sowie Schwellen können nicht gut überwunden werden. Die Arbeitsweise ist dafür jedoch relativ leise. 

So können lediglich Schwellen von gerade einmal einem Zentimeter überwunden werden. Das Risiko, dass sich der Saugroboter während der Reinigung an niedrigen Kabeln oder Schwellen festfährt, ist sehr hoch. Zudem umfasst der Staubbehälter gerade einmal 300 ml. 

Auch der Akku fällt sehr klein aus. All das ist bei der kleinen Bauweise jedoch kaum zu vermeiden. Zudem kann der Roboter nicht nass wischen und es fehlt eine Hauptbürste, weshalb die Reinigung auf Teppichen nicht gut ist. Wer lediglich auf die Größe achtet, für den ist Ecovacs jedoch eine gute Wahl.

Xiaomi MIJIA Ultra-thin – State of the Art

Xiaomi hat vor kurzem angekündigt, einen ganz neuen und ultraflachen Saugroboter auf den Markt zu bringen. Die Höhe soll gerade einmal 5,5 cm betragen. Das Spannende daran ist jedoch, dass trotz der flachen Bauweise zahlreiche Features zur Verfügung stehen. So setzt der Saugroboter auf eine strukturierte Navigationsmethode, inklusive der Kartografierung der eigenen Wohnung. 

Durch die Technologie soll es zudem möglich sein, dass du live mitverfolgen kannst, wo dein Roboter gerade reinigt. Durch einen 3D-Laser sollen zudem flache Hindernisse selbstständig erkannt und umfahren werden. Die Saugkraft liegt bei 2000 Pa, das Reinigungsergebnis auf Hartböden oder kurzflorigen Teppichen fällt somit relativ ordentlich aus. 

Eine App stellt zudem sicher, dass Funktionen, wie die Einrichtung einer Sperrzone, Einzelraumreinigung oder Reinigungspläne die Nutzung deutlich erleichtern. Zudem gibt es eine integrierte Wischfunktion, das ist bei dieser Größe doch überraschend. 

Ebenso wie die Tatsache, dass der Staubbehälter mit 500 ml relativ groß ist. Der Wassertank umfasst allerdings lediglich 200 ml und auch der Akku ist relativ klein. Die technischen Daten lassen jedoch viel erwarten und das bei einer so geringen Größe.

Pro und Contra von flachen Saugrobotern

  • Sehr kompakt, alle Stellen werden erreicht
  • Es muss kaum noch manuell gereinigt werden
  • Die Modelle können platzsparend gelagert werden
  • Einfache Bedienung
  • Im Vergleich preislich günstiger
  • Sehr geringes Eigengewicht
  • Geringere Akkuleistung
  • Staubbehälter muss häufiger geleert werden
  • Weniger Saugkraft
  • Schon kleine Schwellen können zu Problemen führen 
  • Hohe Absturzgefahr bei Treppenstufen
  • Funktionsumfang häufig ein wenig eingeschränkt

Warum sollte ein Saugroboter möglichst flach sein?

Wer auf einen besonders flachen Saugroboter setzt, der profitiert vor allem von einem Vorteil: Der Roboter kann alle Stellen reinigen, die du selbst nicht per Hand erreichen kannst. Die extraflachen Saugroboter können somit unter Schränken, der Couch, dem Tisch oder dem Bett saugen. 

Gleichzeitig kannst du die Modelle aufgrund der niedrigen Höhe platzsparend verstauen, beispielsweise unter einem Schuhschrank. Hierbei solltest du jedoch beachten, dass der Saugroboter trotzdem ausreichend Platz hat, um die Ladestation zuverlässig zu erreichen. 

Ebenso vorteilhaft ist das niedrige Gewicht. Die flachen Modelle sind in der Regel leichter als 3 kg und können somit einfach von A nach B transportiert werden. Das lohnt sich beispielsweise, wenn du mehrere Etagen hast und den Saugroboter hoch und runterträgst. Ein weiterer Faktor, der für kleine Saugroboter spricht, ist der Preis. 

Hinweis: Kleinere Saugroboter sind in der Regel preiswerter als größere Modelle. Dafür musst du jedoch auch mit einigen Kompromissen leben.

Worin unterscheiden sich flache Modelle von herkömmlichen Robotern?

Info: Der Vorteil der flachen Bauweise geht häufig mit verschiedenen Nachteilen einher. Denn wenn die Geräte sehr klein gebaut werden, dann fehlt es häufig schlichtweg an Platz, um wichtige Features unterzubringen. 

So ist es beispielsweise bei der Laser-Navigation: Damit die Laser-Navigation funktioniert, ist ein Laserturm erforderlich. Diese Art der Navigation gehört zu den besten für Saugroboter und hat sich als Standard durchgesetzt. 

Es wird eine schnelle, strukturierte und lückenlose Fahrweise gewährleistet. Der Laserturm scannt permanent die Räumlichkeiten. Doch damit die Modelle möglichst niedrig sind, fehlt bei flachen Saugern ein Laserturm, was die Navigationsfähigkeit stark mindert, im Vergleich zu anderen Robotern. Zudem ist der Stauraum durch die flache Bauweise äußerst begrenzt. Wassertank und Staubtank fallen häufig sehr überschaubar aus. 

Dadurch musst du öfter manuell eingreifen und Staubbeutel sowie Wassertank leeren oder nachfüllen. Gerade, wenn du in einer großen Wohnung lebst, sind die flachen Modelle eher ungeeignet. Permanent musst du dich um deinen Roboter kümmern.

Ebenso leidet häufig die Saugleistung unter der flachen Bauweise. Sie ist in vielen Fällen deutlich schlechter als bei größeren Saugrobotern. Genauso ist es bei der Wischfunktion: Diese ist durch den zur Verfügung stehenden Platz limitiert. 

Eine vibrierende Wischplatte kann kaum integriert werden und der Wassertank ist überschaubar. Auch der Akku ist in der Regel kleiner. Damit ist der Roboter weniger leistungsstark und die Laufzeit geringer.

Ziehen wir dann noch die schlechtere Navigation hinzu, ist das keine gute Kombination, damit der Roboter vor allem große Wohnungen gut reinigt. Eine Komplettreinigung nimmt bei diesen Modellen relativ viel Zeit in Anspruch.

Lohnt sich der Kauf eines flachen Saugroboters?

Flache Saugroboter profitieren fast ausschließlich von ihrer niedrigen Bauhöhe. Sie kommen unter fast alle Gegenstände und können dort zuverlässig reinigen. Wenn du also sehr viele tiefe Möbel hast, dann kann sich ein solcher Roboter lohnen. Allerdings musst du mit den Nachteilen leben, die nicht gerade wenige sind. 

Wer jedoch über eine kleine Wohnung verfügt und den Saugroboter nicht ewig lange laufen lässt, für den kann sich der Kauf trotzdem lohnen. Die Roboter eignen sich für kleinere und wenig verschmutzte Wohnungen.

Tipp: Ebenso kann sich ein flacher Roboter als Zweitgerät eignen, beispielsweise zur Reinigung von einzelnen Räumen mit tiefen Möbeln. Für die restliche Reinigung kannst du dann ein entsprechend leistungsstarkes Modell verwenden.

Was sollte ein guter Saugroboter können?

Gute Navigation und Saugleistung

Die wichtigsten Kriterien, die einen guten Saugroboter auszeichnen, sind allen voran die Saugleistung sowie die Navigation. Während die ersten Saugroboter noch vor allem nach dem Chaos-Prinzip reinigten, wird die Navigation heutzutage im besten Fall via Laser umgesetzt. 

Auch die Navigation durch eine Kamera oder ein Mix aus verschiedenen intelligenten Methoden erzielt gute Ergebnisse. Je mehr Sensoren im Roboter verbaut sind, desto effizienter kann dieser reinigen. Ein Saugroboter, der ziellos umherfährt und die Richtung immer nur ändert, wenn er irgendwo anstößt, braucht deutlich länger, um dieselbe Fläche zu reinigen. 

Ebenso gilt es, auf die Saugleistung zu achten. Diese wird in Pascal angegeben und sollte möglichst hoch sein. Allerdings entscheidet nicht nur der Wert alleine über die Saugleistung, das Zusammenspiel verschiedener Faktoren muss passen. So sollte der Roboter möglichst nah am Boden aufliegen, damit ein hoher Unterdruck erzielt werden kann. 

Hinweis: Besonders hochwertige Saugroboter verfügen zudem über spezielle Sensoren, die den Verschmutzungsgrad des Bodens erkennen und die Saugstärke daran anpassen.

Eine besonders gute Reinigungsleistung wird erzielt, wenn der Roboter nicht nur saugen, sondern zusätzlich auch nass wischen kann. Saug-Wisch-Roboter ersparen dir einen weiteren Arbeitsschritt, der ansonsten manuell durchgeführt werden müsste.

Angemessene Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit ist ein weiteres wichtiges Kriterium für einen guten Saugroboter. Diese sollte möglichst lang sein, je nachdem, wie viel Fläche gereinigt werden muss. Generelle Werte zu nennen ist schwierig, da die Akkulaufzeit maßgeblich von der Leistung sowie der Art der Navigation beeinflusst wird. Wichtig ist darauf zu achten, dass der Saugroboter bei niedrigem Ladestand automatisch zur Ladestation zurückkehrt. Im besten Fall setzt dieser nach dem Ladevorgang die Reinigung an der Stelle fort, wo er vorher aufgehört hat.

Benutzerfreundliche Bedienung

Ein weiterer wichtiger Faktor beim Kauf eines Saugroboters ist die Frage, wie smart das Modell sein soll. Die Geräte lassen sich entweder über Knöpfe am Gehäuse, eine Fernbedienung oder eine App steuern. Die App ist dabei besonders komfortabel. 

Wenn der Roboter eigene Karten erstellt und die Räumlichkeiten vermisst, dann werden diese in der App dargestellt. Innerhalb der Karten kannst du dann No-Go-Areas einzeichnen oder den Saugroboter in einzelne Räume schicken. 

Zudem lässt sich bei vielen Geräten einstellen, dass einzelne Räume besonders intensiv gereinigt werden sollen oder beispielsweise das Wohnzimmer, in dem ein Parkettboden verlegt ist, nicht nass gewischt wird.

Thomas G

Thomas ist seit 3 Jahren im Content Marketing tätig und beschäftigt sich dabei insbesondere mit digitalen und technischen Entwicklungen. Wert legt er auf wertvollen, relevanten Content sowie einen kreativen Schreibstil.

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