Mähroboter einwintern: Hilfreiche Schritt für Schritt Anleitung

Mähroboter einwintern: Hilfreiche Schritt für Schritt Anleitung

Der Winter kommt, es wird kalt, nass und ungemütlich draußen. Für deinen Mähroboter, der den ganzen Sommer fleißig war, ist es Zeit in den Winterschlaf zu gehen. Eine letzte gründliche Reinigung, ein trockenes Plätzchen und schon kann er sich für die nächste Saison ausruhen.

Bevor die Frostgrenze erreicht ist, sollten Mähroboter und Ladestation gereinigt, gewartet und an einem trockenen, nicht zu kalten Ort eingelagert werden. Der Akku sollte sich auch im Winter nicht völlig entladen und die Software auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Erfahre hier, wie du deinen nützlichen Helfer nach der anstrengenden Gartensaison pflegst und wie du ihn am besten in die Winterpause schickst.

Warum braucht ein Mähroboter eine Winterpause?

Dein Mähroboter ist ein robustes Gerät, das schon so manchem Wetter standgehalten hat – warum soll er dann im Winter ins Warme umziehen? Dafür gibt es ein paar gute Gründe:

  • Im Winter hat ein Rasenmäher ohnehin keine Arbeit – der Rasen wächst im Winter nicht.
  • Die Einlagerung im Winter ist ein hervorragender Zeitpunkt, dein Gerät grundzureinigen und zu warten.
  • Kälte kann der empfindlichen Technik an Mäher und Ladestation schaden.

Im Winter wächst dein Rasen nicht weiter

Wenn dein Rasen Winterschlaf hält, kann dein Mähroboter auch ruhen. Da dein Rasen im Winter nicht gemäht werden muss, kommt auch dein Mähroboter gar nicht zum Einsatz. Bevor die Außentemperaturen sinken, sollte noch die letzte Rasenpflege stattfinden, spätestens Ende Oktober, bei der das Grün so kurz wie möglich gemäht werden sollte. 

Am besten hältst du dich dabei an die Drittel-Regel, nach der der Rasen immer nur um ein Drittel seiner aktuellen Wuchshöhe gekürzt werden sollte. Wenn dein Rasen bereits recht lang ist, solltest du die Schnitthöhe deines Mähroboters in Abständen von etwa fünf Tagen schrittweise anpassen.

Generell ist es ratsam, den Rasen im Winter so kurz wie möglich zu halten (max. 5 cm), damit die Grashalme bei Schnee und Frost nicht abbrechen und im Frühjahr wieder schön wachsen können. Was genau du beim letzten Schnitt vor dem Winter zu beachten hast, findest du in diesem Artikel.

Winter ist Zeit für Pflege und Instandhaltung

Ein weiterer Grund ist, dass du die Winterpause nutzen kannst, um deinen Mähroboter zu pflegen. Spätestens vor dem ersten Mähen im Frühjahr solltest du das Gerät gereinigt und überprüft haben und eventuelle Software-Updates durchgeführt haben. 

Du du das lieber den Profis überlassen möchtest, gibt es dafür auch Winterdienste, die dir unterschiedlich viele dieser Aufgaben abnehmen, je nachdem, welches Paket du buchst. So musst du dich im Winter nicht um das Gerät kümmern.

Kälte kann das Gerät und den Akku schädigen

In Mährobotern steckt eine Menge ausgefeilter Technik. Sowohl der Akku als auch die Elektronik deines Mähroboters können bei zu niedrigen oder zu hohen Temperaturen beschädigt werden.

Bei Temperaturen unter 10°C sinkt die elektrische Spannung im Akku, die Prozesse werden langsamer und die Ladekapazität nimmt ab. Am wohlsten fühlt sich die Batterie bei Temperaturen zwischen 10°C und 35°C. In jedem Fall sollten der Roboter und der Akku stets vor Frost und Feuchtigkeit geschützt werden.

Wenn die Wohlfühltemperaturen deines Mähroboters interessieren, findest du in diesem Beitrag alles zum Thema Temperatur und Mähroboter.

Wie überwintere ich meinen Mähroboter?

Wie die meisten deiner Gartengeräte sind auch die besten Mähroboter keine wintertauglichen Geräte. Sie sind nicht glücklich, wenn sie draußen den grausamen Auswirkungen von Minusgraden und unangenehmer Feuchtigkeit trotzen müssen.

Frost und Feuchtigkeit sind für deinen Mäher fatal und machen ihn nach der kalten Jahreszeit unbrauchbar. Lass nicht zu, dass der Winter die Lebensdauer deines Mähroboters verkürzt. Bewahre ihn sicher und geschützt vor der Witterung auf, die seine Teile zerstören könnte.

Dabei reicht es nicht, ihn an einem trockenen Ort zu verstauen und ihn dort für den Rest des Winters stehen zu lassen. Du musst einige Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass er wie neu aussieht und funktioniert, wenn er nach Monaten der Nichtbenutzung wieder herauskommt.

Wann du den Mäher zum letzten Mal über deinen Rasen schicken solltest, wie du ihn reinigst und wartest und wo du ihn am besten lagerst, habe ich hier einmal für dich zusammengefasst.

WANN du deinen Mähroboter einmotten solltest

Batterien sollten nicht dem Gefrierpunkt ausgesetzt werden. Versuche also, deinen Mäher noch vor dem ersten Frost zu verstauen. Hierzulande ist dies etwa im November der Fall. Behalte jedoch die örtliche Wettervorhersage im Auge und sorge dafür, dass dein Mäher vor dem Wintereinbruch eingemottet wird.

WO du deinen Mähroboter lagerst

Dein Mäher sollte an einem anderen Ort, der ihn vor den Elementen schützt. Er muss trocken und waagerecht gelagert werden. Versuche nicht, deinen Mäher an die Wand zu hängen oder ihn auf der Seite zu lagern, da dies die Batterie beschädigen würde.

Wichtig für die optimale Lagerung deines Mähroboters und der Ladestation ist auch, dass sie frostfrei und vor Kälte und Feuchtigkeit geschützt bei Zimmertemperatur oder zumindest bei Temperaturen über Null Grad und normaler Luftfeuchtigkeit gelagert werden können. 

Die Garage und das Gartenhaus sind daher aufgrund der kalten Temperaturen im Winter keine geeigneten Lagerorte. Such dir lieber einen Platz im frostfreien Keller, im Haus oder in der Werkstatt.

Tipps zur Lagerung des Akkus

Mähroboter werden mit leistungsstarken, auswechselbaren Batterien betrieben. Dies bietet dir den großen Vorteil, dass du bei einer Beschädigung des Akkus nicht den ganzen Mähroboter zur Reparatur schicken oder austauschen musst, sondern einfach einen neuen Akku einsetzen kannst.

Dank der modernen Lithium-Ionen-Technologie ist die Selbstentladung der Akkus sehr gering. Dennoch solltest du den Akku vor der Einlagerung aufladen und in den Wintermonaten ein- bis zweimal den Ladezustand überprüfen, um eine Tiefentladung zu vermeiden. Am wohlsten fühlen sich die Lithium-Ionen-Akkus bei einem Ladezustand von 30 bis 60 Prozent.

Idealerweise solltest du den Akku an einem trockenen, staubgeschützten Ort mit einer kühlen Temperatur von 15 bis 20 Grad lagern. Außerdem sollte die Batterie vor direkter Sonneneinstrahlung und Hitze geschützt werden und muss vom Ladegerät getrennt sein. 

WIE du deinen Mähroboter auf den Winter vorbereitest

Die Vorgehensweise bei der Überwinterung ist für alle Mähroboter-Modelle gleich. Mäher und Ladestation werden gereinigt, Kontakte und Klingen werden überprüft und dann kommen sie an ein trockenes, nicht zu kühles Plätzchen, wo sie gemeinsam die kalten Monate verbringen. Im Folgenden gebe ich dir noch eine detaillierte Anleitung, wie du dafür vorgehst.

Eine Schritt für Schritt Anleitung, wie du den Mähroboter einwinterst

1. Lade die Batterie auf

Dieser Schritt ist entscheidend. Du solltest den Akku zuerst vollständig aufladen, bevor du etwas anderes tust. Ein vollständig aufgeladener Akku bleibt auch dann „aktiv“, wenn er nicht benutzt wird. Dadurch wird verhindert, dass extreme Temperaturen zu Fehlfunktionen führen können. Sobald dies geschehen ist, entferne das Gerät aus seiner Dockingstation.

2. Reinige die Ladestation und baue sie ab

Auch die Ladestation sollte vor niedrigen Temperaturen geschützt werden, denn Kälte und Frost können die Lebensdauer der Station verkürzen. Am besten baust du die Ladestation ebenfalls vor der ersten Frostnacht und nach dem letzten Rasenmähen im Herbst ab. Ein paar Punkte solltest du dabei beachten:

Schritt 1: Lagere die Ladestation trocken

Bring die Ladestation, zusammen mit dem Niederspannungskabel und den Transformator in den dedizierten Lagerraum, in dem auch der Mähroboter selbst Winterschlaf halten wird. So kannst du den Mäher bei Bedarf auch während des Winters mühelos laden.

Wichtig: Je nach Batterietyp deines Rasenmähers musst du die Batterie alle zwei bis drei Monate aufladen. Eine Lithium-Eisen-Polymer-Batterie muss beispielsweise alle drei Monate aufgeladen werden.

Schritt 2: Reinige das Gehäuse der Ladestation

Wische die Station mit einem feuchten Tuch ab und entferne gegebenenfalls groben Dreck mit einer weichen, trockenen Bürste.

Schritt 3: Überprüfe die Kontakte

Die Ladekontakte solltest du auf Korrosion überprüfen und gegebenenfalls mit einem Metallreiniger säubern oder mit feinem Schleifpapier leicht abschleifen.

Schritt 4: Sichere den Begrenzungsdraht

Nachdem du die Ladestation demontiert hast, musst du die beiden Enden des Begrenzungsdrahtes vor Rost schützen. Dazu kannst du die Drahtenden z.B. mit einer Plastiktüte und einem Isolierband wasserdicht umwickeln.

Tipp: Wenn du die Enden des Begrenzungsdrahtes mit buntem Isolierband umwickelst, wird es im Frühjahr leichter, die Kabelenden wiederzufinden. 

Manche Hersteller bieten auch extra Kabelschutzboxen an, für genau diesen Zweck.

Um das Kabel vor Wind und Wetter zu schützen, solltest du es irgendwo sicher befestigen. Du kannst zum Beispiel einen Holzstab fest in den Boden stecken und dann den wasserdicht verpackten Draht an den Holzstab binden.

2. Reinige den Mähroboter

Bewahre keinen schmutzigen Mähroboter auf. Wie sähe das neben der nun sauberen Ladestation auch aus? Wenn er nicht gereinigt wird, können Gras und Schlamm feuchte Klumpen bilden, die zu Rost oder Schimmel führen. Das muss nicht sein. Die Reinigung und Wartung ist nicht kompliziert. Gehe einfach Schritt für Schritt vor:

Schritt 1: Schalte ihn aus

Schalte den Hauptschalter des Mähroboters aus und entferne dann die Batterie.

Schritt 2: Nimm die Abdeckung ab

Bei verschiedenen Modellen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die obere Abdeckung des Rasenmähers zu entfernen. Wie du das bei deinem Mähroboter machst, kannst du im Handbuch des Modells nachlesen.

Wenn du das Handbuch nicht mehr finden kannst, findest du es im Internet auf der Herstellerseite. Auch gibt es reichlich Video-Tutorials, die du einfach googlen kannst.

Schritt 3: Reinige das Innere

Entferne das Schnittgut, das sich im Mäher angesammelt hat. Du kannst dafür alles von Drahtbürsten bis Essstäbchen benutzen, nur keine scharfen Gegenstände wie Messer. 

Wenn du einen Staubsauger benutzen möchtest, stelle ihn auf eine niedrige Stufe, um den Schmutz aufzusaugen. Das hilft, trockene Grasreste und Erde zu entfernen. Wenn du keinen Staubsauger hast, kannst du eine Bürste oder eine Zahnbürste verwenden, um den Innenraum zu reinigen.

Verwende keinen Hochdruckreiniger für diese Aufgabe! So viel Power ist erstens ein bisschen übertrieben und kann zweitens zu Schäden an empfindlicheren Teilen deines Mähroboters führen. Das überschüssige Wasser könnte die Verkabelung beschädigen.

Schritt 4: Reinige die Abdeckung und bringe sie wieder an

Verwende ein feuchtes Tuch, um den Deckel der Maschine abzuwischen. Du brauchst keine Reinigungslösung für diesen Schritt, Wasser reicht völlig aus. Nach der Reinigung setze die Kappe wieder auf den blitzeblanken Mähroboter.

Schritt 5: Reinige und kontrolliere die Klingen

Drehe den Mäher nun um, um die Messer zu überprüfen. Entferne Gras oder Erde, die sich daran befinden. Prüfe, ob die Klingen in gutem Zustand sind. Wenn du Dellen, Kerben oder andere Schäden siehst, solltest du das Messer vor dem Einlagern der Maschine austauschen.

Wenn du dir nicht zutraust, das Messer selbst auszutauschen, wende dich an einen Profi, der das für dich erledigt.

Wichtig: Ich empfehle dringend, beim Reinigen und Überprüfen der Klingen Handschuhe zu tragen, um Verletzungen zu vermeiden.

Ein komplette Anleitung zur Reinigung deines Mähroboters mit allen Tipps und Tricks findest du übrigens hier.

Schritt 6: Aktualisiere die Software

Rufe die Website deines Herstellers auf und prüfe, ob du die Software deines Geräts aktualisieren musst. Wenn ja, findest du auf der Seite auch eine Anleitung, wie du das machen kannst.

3. Lagere das Gerät ein

Stell den Mähroboter nach der Reinigung an einen trockenen und nicht zu kalten Ort. Wenn du keinen Lagerraum hast, bieten einige Hersteller wie bspw. Husqvarna die sichere Aufbewahrung von Mähern im Winter an.

Wenn dein Rasenmäher mit einer Diebstahlsicherung ausgestattet ist, funktioniert diese, solange die Batterie geladen ist.

Die richtige Ausrüstung – Was brauchst du, um deinen Mähroboter bereit für den Winter zu machen?

Grundlegend kommst du auch mit einer Minimalausstattung zurecht – dein Mähroboter ist recht pflegeleicht. Es gibt aber natürlich einige Werkzeuge und Helfer, die dir die Arbeit erleichtern können und für das perfekte Finish sorgen. Ein paar Sachen können für die Wartung und Reinigung deines Mähroboters praktisch sein:

  • Reinigungs-Set
  • Mähroboter-Bürsten
  • Reinigungspinsel
  • Druckluftspray
  • Ceranfeldschaber
  • Staubsauger
  • Lappen
  • Poliertuch
  • Kriechöl
  • Schutzhandschuhe
  • Aufbewahrungstasche

Reinigungsset für Mähroboter – alles dabei

Hier hast du alles Nötige in einem Set: Bürsten, Tücher, Reinigungs-Fluid und basales Werkzeug.

Mähroboter-Bürsten und Reinigungspinsel – für Grobes und Feines

Eigens für Mähroboter entwickelte Bürsten in verschiedenen Größen und Formen kannst du im Set erwerben. Sie eignen sich, um groben und feineren Dreck zu entfernen, selbst an Stellen, die nur schwer zu erreichen sind.

Reinigungspinsel, wie du sie für Kaffeemaschinen kaufen kannst, können ebenfalls ein praktisches Tool sein. Sie sind klein genug, um in Ecken und Ritzen zu gelangen, aber hart genug für grobe Reinigungsarbeiten.

Druckluftspray – für enge Winkel

Ich hatte schon erwähnt, dass Hochdruckreiniger eine ziemlich übertriebene Maßnahme bei der Mähroboter-Reinigung wären. Für enge Fugen und schwer zu erreichende Stellen eignet sich allerdings Druckluftspray.

Ceranfeldschaber – für hartnäckigen Dreck

Fiesen Dreck kannst du mit einem Ceranfeldschaber zu Leibe rücken. Die scharfen Klingen haben noch jede Verkrustung gelöst bekommen.

Staubsauger – für Gras und Erde

Ein Staubsauger kann hilfreich sein, um locker Grasreste absaugen. Benutze ihn aber mit Vorsicht und auf niedrigster Stufe, um keine empfindlichen Teile zu beschädigen.

Lappen und Poliertuch – zum Drüberwischen

Selbsterklärend: Mit einem feuchten Lappen lässt sich der Großteil der Oberflächen von Ladestation und Mähroboter reinigen. Das Poliertuch verleiht das perfekte Finish.

Kriechöl – die letzte Salbung

Mit Kriechöl kannst du bei Bedarf bewegliche Teile ölen. In einem gut sortierten Schuppen steht WD-40 doch ohnehin immer rum, oder?

Schutzhandschuhe – um sicher zu gehen

Gerade wenn du an den Klingen rumhantierst solltest du unbedingt Handschuhe tragen, um deine Finger vor unerwünschten Langzeitfolgen zu schützen. Es müssen keine Kettenhandschuhe sein. Einfache Garten- oder Arbeitshandschuhe sind dafür ausreichend.

Aufbewahrungstasche – um den Mähroboter einzupacken

Einige Hersteller bieten Aufbewahrungstaschen an, in denen sich der Mähroboter im Winter verstauen lässt. Das ist praktisch, um ihn im Frühling nicht in eine übergroße Staubmaus verwandelt vorzufinden.

Aktualisiere die Software regelmäßig!

Ob du deinen Mähroboter für die Winterpause vorbereitest, ihn im Frühjahr aus dem Winterschlaf weckst oder mitten in der Gartensaison, es lohnt sich, regelmäßig einen Blick auf die Service-Seite deines Mähroboters zu werfen.

Dort findest du immer die neuesten verfügbaren Software-Updates, die dafür sorgen, dass dein Mäher ständig optimiert ist und seine Arbeit problemlos verrichtet. Wie du die Updates herunterlädst und installierst, wird auf der Service-Seite Schritt für Schritt erklärt.

Nach dem Winter – Wie funktioniert der Neustart?

Wenn der Winter vorbei ist, stell sicher, dass alle Teile der Maschine sauber sind. Die Kontakt- und Ladeleisten müssen einwandfrei funktionieren, bevor du den Mäher in Betrieb nimmst.

Reinige die Oberfläche mit einem sauberen Handtuch vom Staub und teste, ob die Batterie gut geladen ist. Lade die Batterie vollständig auf, bevor du den Mäher benutzt. Stell das richtige Datum und die richtige Uhrzeit ein. Sobald alles bereit ist, kannst du deinen Rasenmäher wieder in Betrieb nehmen.

Wenn du deinen Mähroboter optimal nutzen willst, ist es ratsam, auf die Jahreszeit und ihre entsprechenden Anforderungen an die Rasenpflege zu achten. Einen ausführlichen Leitfaden dazu findest du hier.

Winterservices für Mähroboter – lohnt sich das?

Einige Hersteller von Mährobotern, wie Husqvarna, Gardena und Ambrogio, bieten sogenannte Winterservices an und übernehmen, je nach gebuchtem Servicepaket, den Abbau, die Wartung und Reinigung deines Mähroboters sowie die trockene und sichere Lagerung während der kalten Monate.

Das lohnt sich, wenn du selbst keine Zeit für die Überwinterung deines Mähroboters aufwenden möchtest oder keinen Platz für die warme und trockene Lagerung des Mähers hast.

Husqvarna – das Mähroboter-Spa

Husqvarna bietet das volle Wellness-Programm für deinen Mähroboter. Er wird gewartet und gereinigt mit umfänglicher Funktionsdiagnose, kriegt einen warmen Schlafplatz und bekommt Softwareupdates, falls welche anstehen.

Gardena – für jeden das richtige Paket

Bei Gardena kannst du dich entscheiden, welches Paket du buchen möchtest und bekommst entsprechend unterschiedlichen Service geboten.

  • Comfort: Hier bekommst du eine professionelle Inspektion, die sicherstellt, dass dein Mähroboter gesund in den Winterschlaf geht und in der nächst Mähsaison wieder voll funktionstüchtig ist.
  • Premium: Zusätzlich zur umfassenden Inspektion bekommst dein Mähroboter einen Lagerplatz bis die nächste Saison startet.

Robomow – Service vom Händler

Robomow selbst bieten leider keinen zentralen Service für ihre Geräte an. Einen Händler gibt es allerdings, der für Robomow-Mähroboter einen umfassenden Winterservice anbietet, bei dem eine Funktionsdiagnose, Wartung, Reinigung und Einlagerung inbegriffen sind.

Winterservice für alle

Dieser Händler bietet einen umfassenden Winterservice für alle Marken an. Auch hier kannst du verschiedene Pakete, mit und ohne Einlagerung, buchen.

Fazit

Den Rasenmäher für den Winter vorzubereiten, ist nicht schwer. Alles, was du tun musst, ist eine einfache Wartung und Grundreinigung und dein Mähroboter wird viele Jahre lang gut funktionieren.

Falls du dich dennoch nicht versiert genug fühlst, gibt es von Herstellern und anderen Dienstleistern verschiedene Wartungs- und Überwinterungsservices, die du in Anspruch nehmen kannst.

Ab wann kann mein Mähroboter nach dem Winter wieder mähen?

Der Mähroboter sollte seine Arbeit wieder aufnehmen, wenn dein Rasen wieder zu wachsen beginnt. Hierzulande ist das etwa ab Ende März bis Anfang April der Fall. Das kann aber von Jahr zu Jahr recht unterschiedlich sein.

Rasen, wie die meisten Pflanzen, beginnt wieder zu wachsen, wenn es keinen Frost mehr gibt und etwa 6 Grad Celsius Durchschnittstemperatur erreicht sind. Ausführlich wird die Frage in diesem Artikel beantwortet.

Mein Mähroboter hat nach der Winterpause kein Signal, was ist passiert?

Verschiedene Dinge können zu einer Signalsteuerung führen. Am wahrscheinlichsten ist aber, dass der Begrenzungsdraht im Winter einen Schaden erlitten hat. Das kann schonmal passieren, gerade wenn Frost und Tauwetter zu Erdbewegungen geführt haben, die am Kabel gezerrt haben.

So ein Kabelbruch ist schnell aufgespürt und repariert. Wie du das am besten anstellst, kannst du hier nachlesen.

Die Ladestation zeigt merkwürdige LED-Signale an, was bedeuten sie?

Wenn die Ladestation nach dem Winter (oder während der Saison) dir unbekannte LED-Signale von sich gibt, kann das aus ganz unterschiedlichen Gründen geschehen. Das hängt unter anderem vom Modell ab. 

Die LEDs dienen dir als Kontrollleuchten und weisen auf etwaige Störungen und Fehler hin. Im Benutzerhandbuch deines Mähroboters wirst du zum jeweiligen Leuchtsignal die entsprechende Problemmeldung finden.

In diesem Artikel haben wir die verschiedenen LED-Signale der Hersteller zusammengefasst.

Warum lädt der Akku meines Mähroboters nicht mehr?

Wenn nach dem Winter der Akku nicht laden will, kann das verschiedene Gründe haben. Eventuell braucht er nur etwas länger, um in die Gänge zu kommen, weil er sich voll entladen hat oder zu kalt ist. Eventuell ist auch Wasser an die Kontakte gekommen und hat diese korrodiert. 

Korrosion und Dreck an den Kontakten können dafür sorgen, dass der Akku nicht mehr richtig lädt. Eine gründliche Reinigung schafft schnelle Abhilfe. 

Falls dein Mähroboter schon ein paar Jahre im Einsatz ist, kann es auch Zeit sein, den Akku zu tauschen.

Einen ausführlichen Beitrag über Akkus, die nicht so recht laden wollen und wie du das Problem in wenigen Minuten behebst findest du hier.

Wie oft muss ich die Klingen an meinem Mähroboter tauschen?

Die Klingen zu überprüfen gehört auf jeden Fall zum Überwinterungsprogramm deines Mähroboters. Sind sie stumpf oder weisen Kerben und Dellen auf, gehören sie gewechselt. Aber bei den meisten Klingensorten geschieht das nicht nur einmal in der Saison.

Scharfe Klingen sind wichtig für einen gesunden Rasen und ein ebenes Schnittbild. Wie oft du die Klingen tauschen solltest und was dabei zu beachten ist, kannst du hier ausführlich nachlesen.

Rike Jähnichen

Rike kennt sich primär mit allen Arten von Schmutz aus. Ihre Hobbies und ihre Tiere sorgen für Qualitäts-Dreck, den sie dann wiederum an Haushaltsroboter verfüttern kann. Außerdem möchte sie sich für den kommenden Aufstand der Maschinen vorab auf der richtigen Seite positionieren.

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