View Post

Braucht man eine Mähroboter Versicherung?

Wenn man seinen neu installierten Mähroboter dabei beobachtet, wie er endlich den Rasen mäht, stellt man sich schnell die Frage “Wie kann ich meinen Mähroboter versichern?”. Immerhin lauern dort draußen eine Menge Gefahren, wie etwa …

Mähroboter kaufen – aber den richtigen!

Wie findet man den passenden Mähroboter?

Mähroboter haben sich schon längst auf Golf- oder Fußballfeldern bewährt. Seit einiger Zeit halten sie nun auch Einzug auf privaten Grundstücken. Und das hat gute Gründe. Der Rasen wirkt durch den permanenten Schnitt gepflegter und er wird besser gedüngt. Und sie machen die Grünpflege einfach bequemer.

Ob Garten mit wenigen hundert Quadratmetern oder üppiges Anwesen mit mehreren Tausend, Rasenroboter nehmen viel Arbeit ab auf dem heimischen Grün. Es kommt auf das richtige Modell an, die richtige Technik und den künftigen Einsatzort des Rasenroboters. Welche das lesen Sie auf unserer Seite.

Rasenroboter verschaffen Freizeit

In diesem Artikel erfahren Sie alles zum Kauf von Mährobotern. Von der Frage, ob für Sie ein Mähroboter überhaupt sinnvoll ist, über Hilfe bei der Kaufentscheidung, bis hin zur Instandhaltung des Mähroboters nach dem Kauf, wird hier alles beantwortet.

Wann macht ein Mähroboter Sinn?

Für wen sind Mähroboter geeignet?

Es gibt sie die Leute, die gerne Rasen mähen und keinesfalls darauf verzichten wollen. Für alle anderen mit einem Grundstück allerdings lohnt sich ein Rasenroboter. Menschen, die nicht mehr so mobil sind, eine Behinderung oder schlicht keine Zeit haben, den Rasen in Schuss zu halten, können davon profitieren. Die Geräte haben ihren Preis, sind aber immer dann verfügbar, wenn Sie es wollen.

Mähroboter bei der Arbeit
Zeit zum EntspannenMähroboter nehmen einem das Rasenmähen ab. Während man bequem auf der Veranda sitzt, oder auch in der Hängematte liegt, kann man dem vollautomatischen Rasenroboter beim Mähen zugucken oder sich mit anderen Dingen beschäftigen.

Auch Allergiker können dank Rasenmäher Robotern aufatmen und sich Schniefnase, Niesanfälle und rote Augen sparen, denn kein frisch gemähtes Gras heißt auch: kein direkter Kontakt mit Pollen und Gräsern und keine Medikamente.

Für welchen Rasen sind Mähroboter geeignet?

Immer mehr Anbieter drängen mit ihren Produkten auf den Markt. Das Angebot ist unübersichtlich geworden. Bei der Auswahl sollte man sich die Frage stellen, wie die Rasenfläche beschaffen ist, auf der der Roboter unterwegs sein soll. Wer einen Garten mit vielen engen Passagen hat, muss damit rechnen, dass er an den Rändern selbst mit einer Gartenschere nachhelfen muss. Denn verwinkelte Flächen und enorme Steigungen von über dreißig Grad sind Problemzonen für die kleinen Mäher.

Es gibt zwar Modelle, welche selbst diesen Hindernissen gerecht werden, allerdings stoßen selbst diese irgendwann an ihre Grenzen. Verschiedene Mähroboter-Modelle sind auch auf bestimmte Flächengrößen ausgelegt. Das können wenige Hundert Quadratmeter oder Tausende sein. Messen Sie also zunächst einmal Ihre Rasenfläche aus.

Neben der Flächengröße sollte das Areal für die automatischen Rasenspezialisten gut befahrbar sein, also ohne große Löcher im Boden, nennenswerte Unebenheiten und andere Hindernisse. Diese sollten Sie entfernen, wie Sie es auch vom normalen Rasenmäher her kennen sollten: Aus der Bahn mit Steinen oder Gartenabfällen! Wohnen Sie am Hang? Prüfen Sie, wie die Neigung der Rasenfläche ihres Gartens ausfällt. Manche Modelle bezwingen mittlerweile selbst Steigungen und Gefälle von um die 40 Grad.

Überprüfen sie ihren Garten auf folgende Dinge:

Checkliste
  • enge Passagen
  • große Steigungen
  • Flächengröße
  • Hindernisse
  • Unebenheiten

Vor- und Nachteile von Rasenrobotern

Vieles spricht für einen Mähroboter

Grillen, Ballspielen oder ein Picknick. Einen schönen Garten mit einer ebenen Rasenfläche, die man auch nutzen kann – Dahinter steckt Mühe und ein Aufwand, den Gartenfreunde kennen werden. Und hier liegt wohl der größte Vorteil des Rasenroboters: Man spart sich Zeit und Mühe, für schönere Dinge, zum Beispiel den Garten schöner zu gestalten. Auch Flexibilität bieten moderne Roboter.

Denn wer seinen Rasenmäher programmiert, muss nicht einmal zuhause sein, wenn dieser loslegt. Und man muss sich auch nicht mehr nach dem optimalen Wetter richten. Da Rasenmäher Roboter mit dem Mulchsystem arbeiten und das Schnittgut als Dünger auf der Wiese bleibt, muss nichts geharkt werden. Das Schnittgut sorgt für gesunde Halme und eine gleichmäßige Fläche.

Im Vergleich zu Benzin-Rasenmähern, die schnitttechnisch ähnliche Resultate liefern können, sind die elektrischen Geräte sehr leise. Auch sind sie wesentlich umweltfreundlicher durch geringere Emissionen. Lassen Sie sich vom stattlichen Anschaffungspreis nicht täuschen. Die Betriebskosten sind deutlich niedriger als bei einem herkömmlichen Mäher.

Die Nachteile des Rasenroboters

Günstigere Modelle sind oft etwas ungenauer und trimmen nicht jeden Fleck im Garten. Dann müssen Perfektionisten selbst noch einmal zur Schere greifen. Bei Steigungen sind manche Geräte unzuverlässiger und laufen beim Akku schnell leer. Für andere wiederum stellen 30 Grad Steigung keine Herausforderung dar.

Generell sind Rasenmäher Roboter komplexe Systeme, die sich in der Regel nur von Fachleuten reparieren lassen, solche Services bieten auch Hersteller an. Trotz Sicherheitsvorkehrungen und -standards: Geräte, die sich selbst im Garten bewegen bergen ein gewisses Restrisiko für Mensch und Tier.

Vor- und Nachteile von Mährobotern

  • Ersparnis von Zeit und Arbeit
  • Flexibilität (mähen in Abwesenheit)
  • gesünderer Rasen und weniger Bio-Abfall durch Mulchsystem
  • optisch besseres Ergebnis
  • Umweltfreundlich
  • niedrigere Betriebskosten
  • günstige Modelle ungenau beim Schneiden
  • einige Modelle kommen mit Steigungen nicht zurecht
  • Reparatur nur durch Fachleute ratsam

Funktionsweise und Kaufkriterien der Mähroboter

Wie funktioniert ein Mähroboter?

Mähroboter fahren innerhalb eines bestimmten Gebiets hin und her und mäht dort den Rasen mit dem Mähwerk an seiner Unterseite. Sein Wirkungskreis wird dabei durch ein entsprechendes Begrenzungskabel markiert. Wenn der Akku fast leer wird, fährt er zum Tanken. Dies wiederholt sich so lange, wie es ihm einprogrammiert wurde.

Nach welchem Prinzip mähen Rasenroboter?

Zufallsprinzip vs. Logicut System Zwei verbreitete SystemeGrundsätzlich lassen sich zwei Prinzipien unterscheiden. Das Mähen nach Zufallsprinzip und das Mähen nach Plan mithilfe von GPS. Bosch verwendet hierfür das eigens entwickelte Logicut-System.

Das Zufallsprinzip

Zwei Schnittprinzipien haben sich etabliert. Das eine ist „Zufälliges“ Mähen. Dabei fahren die Rasenroboter die Programmierung ab. Da der Mähroboter in beliebige Richtungen fährt, stößt er unter Umständen auf Gegenstände, die er in der Regel aber vor dem Aufprall erkennt. Daraufhin ändert er seine Richtung und setzt die Fahrt in zufälliger Richtung fort. Ein großer Vorteil dieser Methode liegt darin, dass durch das ungleichmäßige Zufallsprinzip keine unschönen Spurrillen verursacht werden. Das beeinflusst das Mähergebnis sehr positiv und führt zu einem hervorragenden Schnittbild.

Mähen nach Plan

Manche Hersteller verfolgen technisch einen neuen Ansatz für das Mähen und wollen es nicht dem Zufall überlassen. Bei dem „Mähen nach Plan“ mähen die Roboter Rasenbahn für Rasenbahn. Dabei erstellt der Roboter per GPS eine kleine Karte vom Gebiet, nach der er es bei den folgenden Fahrten abfährt. Dieses Prinzip firmiert etwa beim Hersteller Bosch unter dem Namen Logicut-System.

Wie arbeitet das Mähwerk?

Auch wenn sich im Internet Videos verbreiten, in denen Katzen sich mit den Mährobotern herumkutschieren lassen oder anderer Schabernack getrieben wird: Ein Robomäher soll mähen. Dafür braucht er ein Mähwerk, das mit scharfen Klingen ausgerüstet ist, die vom Elektromotor angetrieben werden.

Das Mulchprinzip von Mährobotern

Mäher haben keinen Korb und “mulchen”, das heißt die abgeschnittenen Grasreste, auch Mulchgut, bleiben am Boden zwischen den Gräsern liegen.

Vorteile des Mulchprinzips

  • kurzgeschnittenes Gras dient als Nährstofflieferant
  • dadurch bessere Rasenqualität
  • nachlassende Moosbildung
  • dichterer Rasen
  • Boden hält länger Feuchtigkeit
  • weniger Abfall für die Grüne Tonne

Nachteile gibt es genau gesehen gar keine. Man sollte lediglich darauf achten, dass das Gras nicht zu hoch ist. Es erzeugt sozusagen die Mulch-Reste in einem Schritt, indem nur ein kurzes Stück der Gräser abgeschnitten wird. Ist das Gras allerdings zu hoch, so kann es dem Gerät Probleme bereiten. Außerdem sollte das Gras möglichst trocken sein, ansonsten könnten sich Klumpen bilden.

Deshalb sollte das Gras sowohl generell, als auch vor Ersteinsatz des Mähroboters nicht zu hoch sein. Vor der ersten Benutzung eines automatischen Rasenmähers sollten Sie den Rasen deshalb mit einem gewöhnlichen Rasenmäher kürzen. Ansonsten wäre ein verstopftes Klingensystem, welches Sie aufwendig reinigen müssten, sowie unter Umständen auch ein Leistungsverlust die Folge.

Klingen

Mähkreuz
Mähroboter Mähwerk mit Mähkreuz
Messerteller
Mähroboter Mähwerk mit Messerteller

Es existieren zwei Grundtypen an Klingen. Mähkreuze und Messerteller. Die verschiedenen Mähroboter Modelle können sich hierbei auch in der Anzahl der Klingen, oder Mähkreuze unterscheiden. Einen genauen Vergleich erhalten sie in unserer Mähroboter Übersicht.

Der erste Typus, den man vor allem in den ersten Modellen von Rasenmäher Robotern findet, verfügt über ein Mähkreuz, das ähnlich den klassischen Rasenmähern zwei oder mehr Klingen trägt, die durch Rotation den Rasen stutzen. Ein weiterer Typus, der in Rasenrobotern verbaut wird, verfügt über mehrere kleinere Klingen, die Halm für Halm stutzen. Beide Modelle tun ihren Dienst. Letztere haben sich allerdings in diversen Tests als günstiger erwiesen.

Während viele Mähkreuze eine lange Lebensdauer besitzen, aber nach und nach immer weniger scharf werden und so den Rasen unter Umständen eher zupfen, rupfen und in Mitleidenschaft ziehen, punkten hier die kleineren Klingen, die schneller ersetzt werden müssen. Sie können allerdings leicht und günstig ausgetauscht werden, um weiterhin ein gutes Schnittbild zu bekommen. Wofür Sie sich auch entschieden, regelmäßig warten sollten Sie Ihren Mähroboter, damit Sie ihm möglichst lange beim Arbeiten zuschauen können.

Vor- und Nachteile der Klingensysteme

Mähkreuz
  • lange Lebensdauer
  • muss seltener ausgetauscht werden
  • ältere stumpfe Klingen können Rasen „zerrupfen“

Drehscheibe
  • günstig
  • leicht austauschbar
  • durch häufigen Austausch gutes Schnittbild
  • kurze Lebensdauer

Lautstärke

Auch die Lautstärke gilt es zu beachten. Die meisten Roboter liegen etwa bei um die 60 Dezibel, dieser Wert ist ausreichend leise. Wenn der Rasenroboter auch am Abend, bei Nacht oder an Sonn- und Feiertagen genutzt werden soll lohnen sich auch leisere Modelle.

Wie erkennt der Mähroboter die zu mähende Rasenfläche?

Mähroboter erschließen sich ihre Umwelt durch Sensoren, die in der Robotik eine wesentliche Rolle spielen und im digitalen Zeitalter immer wichtiger werden. Davon müssen Roboter viele besitzen. Nur so können sie registrieren, was um sie herum passiert, und ob es zum Beispiel regnet, bis wohin sie fahren sollen und ob Hindernisse auf dem Weg liegen, um die sie herum manövrieren sollen.

Anhand der über die Sensoren aufgenommenen Umweltinformationen und äußeren Bedingungen richten sie ihre Aktionen aus. In der Umwelt müssen sie klare Grenzen gesetzt bekommen. Dies geschieht mit einem Begrenzungskabel, das auch aus Sicherheitsgründen heute Standard ist.

Begrenzungskabel

Das Begrenzungskabel, durch das ein schwacher Strom fließt, kann der Roboter durch seine Sensoren, in diesem Fall sogenannte Induktion, leicht erfassen. So weiß er, bis wohin er fahren soll. Dies ist auch wichtig, damit der Roboter wieder zur Ladestation zurückfindet. So kann er einfach den geschlossenen Stromkreis entlang fahren und kommt zum Ziel, zur Ladestation.

Mähroboter Begrenzungskabel Begrenzungskabel begrenzen das MäharealAnhand eines Begrenzungskabels kann der Mähroboter erkennen, in welchem Areal er fahren darf. So schützt man nicht nur seinen Mähroboter vor möglichen Schäden, sondern gleichzeitig auch seine Blumenbete und der Rasenroboter verirrt sich nicht in fremde Gärten. In der Regel werden Sie in geringer Tiefe unterhalb der Grasnarbe platziert.

Auch erste Geräte ohne Kabel sind bereits am Markt, allerdings noch wesentlich frischer. Die meiste Praxiserfahrung haben bislang die „kabelgebundenen“ Kollegen. Wie zuverlässig es arbeitet, kommt auf das Modell an.

Suchkabel

Viele Geräte arbeiten auch mit Suchkabel. Eine weitere Hilfestellung für den Roboter, an der er sich mit seinen Sensoren orientieren kann, um zur Ladestation zu gelangen.

Ladestation

Mähroboter verfügen über einen Elektromotor, der elektrische in Bewegungsenergie umwandelt. Als Speicher dient der Akku, der ein langes Leben haben sollte und danach ersetzt werden kann. Wenn der Rasenroboter erkennt, dass der Akku keine ausreichende Ladung mehr besitzt, um weiter mähen zu können, fährt der Rasenroboter zurück zur Ladestation.

Wie sicher sind Mähroboter

Müssen Mähroboter sicher sein?

Sicherheit hat zwei Dimensionen. Zunächst sollte keine Gefahr vom Roboter für Mensch, Tier und Eigentum ausgehen. Gleichzeitig soll das Gerät selbst sicher sein vor Diebstählen oder einer unverhofften Fahrt in den Gartenteich.

Mähroboter Sicherheit Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt bei MähroboternOhne Sicherheit keine Kunden, das wissen auch die Hersteller und rüsten ihre Geräte standardmäßig mit entsprechender Technik aus: Abstandsmesser und Not-Aus mit Unterbrechung des Stromkreislaufs zum Beispiel, Stoppen des Motors und des Mähwerks, Hebe- und Kippsensoren, die verhindern sollen, dass jemand ins laufende Mähwerk greifen und sich so verletzen kann.

Sicherheit vor Verletzungen

Sobald die Sensoren eine bestimmte Barriere erfassen, stoppt der Mähroboter oder kehrt um. Auch wenn man das Gerät auf den „Rücken“ dreht, sodass die Klingen nach oben zeigen, sollte das Mähwerk anhalten und so Schaden oder Verletzungen vermeiden. Diese Sicherheitsautomatik ist bei allen Geräten vorhanden, allerdings mitunter verschieden präzise.

Neben Stoßsensoren und der Stopp-Automatik gibt es auch weitere technische Sicherheitsfunktionen, die sich am Markt bislang noch nicht als neue Standards durchsetzen konnten: Etwa ein Anhänger für Mensch und Tier, der den Mähroboter per Funksignal stoppen lässt, wenn er in Reichweite kommt.

Sicherheit vor Diebstahl

Ein Rasenroboter ist eine Investition und kann ungesichert schnell Opfer von Langfingern werden. Es gibt verschiedene Sicherheitstechniken, die bei den Helferlein zum Einsatz kommen. Dazu gehören zum Beispiel eine Sicherung per Pincode und ein Alarmsignal, bei unerwünschtem Versuch das Gerät an zu schalten, sowie Nachverfolgbarkeit per GPS.

Welche Rasenflächen sind für Rasenroboter geeignet?

Welcher Rasenroboter der Richtige ist, lässt sich nur sagen, wenn der künftige Einsatzort klar ist. Folgendes sollten Sie klären, bevor sie sich einen Roboter zulegen:

Flächengröße des Rasens

Mähroboter sind so gebaut, dass sie jeweils für eine bestimmte Flächengröße optimiert sind. Das können wenige Hundert Quadratmeter oder Tausende sein. Messen Sie also noch mal Ihre Rasenfläche aus. Dann können Sie mit den Herstellerangaben vergleichen.

Gefälle des Rasens

Es kommt allerdings nicht nur auf die Flächengröße an. Das Areal sollte für die automatischen Rasenspezialisten natürlich auch in puncto Gefälle gut befahrbar sein. Leichte Steigungen sind für die Rasenmäher Roboter nicht unbedingt ein Hindernis. Prüfen Sie allerdings genau, wie die Neigung in ihrem Garten tatsächlich ausfällt, und verschaffen Sie sich einen Überblick über das Terrain. Manche Modelle bezwingen mittlerweile selbst Steigungen und Gefälle von um die 40 Grad.

Hindernisse

Große Löcher im Boden, große Unebenheiten und andere Hindernisse sollten Sie beseitigen oder zuschütten. Wie auch beim normalen Rasenmäher haben Klingenkiller auf dem Rasen nichts verloren: große Steine zum Beispiel, Gartenabfälle oder andere Objekte. Sonst kann das zu Schäden an Klingen oder Mähwerk führen.

Was für Energiequellen nutzen Rasenmäher Roboter?

Einen portablen Energiespeicher, auch Akku genannt, braucht jedes Gerät. Die Rasenmäher Roboter haben mindestens zwei, oft drei, elektrische Motoren, mindestens einen für den Antrieb für die Fortbewegung auf Rädern und einen für die Bewegung der Klingen, die die einzelnen Grashalme stutzen.

Ohne Power kein gemähter Rasen. Mit einem Stromkabel wäre das autonome Mähen schnell beendet. Daher versorgen sich die Rasenroboter selbst aus ihren Akkus, die an der Basis elektrische Energie speichern und so größtmögliche Mobilität bieten. Doch auch hier steckt der Unterschied im Detail. Drei gängige Akkutypen lassen sich unterscheiden, die in der Regel ersetzt werden können:

Nickel-Metallhybrid-Akkus

  • Ladezeit: Je nach Modell über 10 Stunden.
  • Vorteil: NiMH-Akkus sind recht leicht. Manche Modelle arbeiten zusätzlich mit Solarzellen, auch Solar-Hybride genannt, und verbrauchen so weniger Energie.
  • Nachteil: Der Austausch von defekten Lithium-Ionen-Akkus ist kostspieliger als bei den anderen Energieträgern. Diese Rasenroboter müssen dann seltener „auftanken“ und sparen so auf die Dauer Ladegänge und Akkulebenszeit.

Lithium-Ionen-Akkus

  • Ladezeit: Je nach Modell 5 Stunden.
  • Vorteil: Sie sind robust gegen Überladung, entwickeln weniger Wärme und haben eine längere Lebenszeit. Ohne Memory-Effekt kann der Mähroboter getrost auch mal ohne vollständige Ladung auf das Grün geschickt werden.
  • Nachteil: Der Austausch von defekten Lithium-Ionen-Akkus ist kostspieliger als bei den anderen Energieträgern. Diese Rasenroboter müssen dann seltener „auftanken“ und sparen so auf die Dauer Ladegänge und Akkulebenszeit.

Blei-Gel-Akkus

  • Ladezeit: Je nach Modell bis zu 20 Stunden.
  • Vorteil: Günstiges Verhältnis von Lebenszeit und Kosten für den Austausch.
  • Nachteil: Blei-Gel-Akkus sind oft deutlich schwerer als die Alternativen und haben eine deutlich höhere Ladezeit.

Generell scheinen Lithium-Ionen-Akkus auf dem Vormarsch zu sein und sich am Markt gegen die anderen Energiequellen durchzusetzen. So gibt es immer weniger Mähroboter-Modelle, die einen der beiden anderen Akku-Typen verwenden.

Nun da Sie schon einiges über Mähroboter wissen, können Sie unseren Mähroboter-Finder nutzen, um das für Sie passende Modell zu finden.

Oder Sie lesen weiter um etwas über die Preiszusammensetzung von Rasenrobotern zu erfahren.

Wie setzen sich die Kosten der Mähroboter zusammen?

Wie kommt der Preis zustande?

Der Bedarf bestimmt das Modell und somit auch den Preis. Wer vergleicht, findet aber womöglich ein besser passendes Gerät zum niedrigeren Preis. Achten Sie auf folgende Faktoren: Je mehr Fläche es zu bewältigen gilt, desto leistungsstärker und teurer ist das Gerät. Achten Sie auf die Herstellerangaben. Manchmal findet sich auf der Packung eine größere Optimal-Fläche, als die Mähroboter dann letztlich wirklich optimal bewirtschaften können.

Ein stärkerer Motor wird meist bei Hanglagen nötig, sagt aber allein nichts aus. Das Gesamtpaket muss stimmen. Denn bei jedem Gerät muss auch eine unterschiedliche Masse an Eigengewicht transportiert werden. Wer den Rasenroboter seltener nutzen will, sollte eine größere Schnitthöhe wählen, damit der Rasenroboter kein Problem mit dem hohen Gras bekommt.

Auch Akkulaufzeit kostet, je nach Gerät und Modell. Dafür muss man erst spät einen neuen Akku kaufen, den man allerdings irgendwann ohnehin tauschen muss. Verarbeitung und Regenschutz übrigens kosten ebenfalls. Wer vor allem ausgezeichnete Qualität möchte bei den verarbeiteten Komponenten und der Verarbeitung macht bei den Topmodellen der großen Marken in der Regel nicht viel falsch.

Anschaffungskosten

Preislich gibt es eine große Spannweite und die Kosten werden von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst. Je nach Modell und Hersteller bewegt sich die Preisspanne ungefähr zwischen 700 Euro für Einsteiger- und 3.000 Euro für High-End-Modelle. Häufig liegt der Grund eines höheren Preises an größeren Motoren und an der größeren Reichweite. Mit Sicherheit liegt der Preisbereich der Geräte damit über den durchschnittlichen Kosten herkömmlicher Rasenmäher, allerdings arbeiten die Geräte im Schnitt sparsamer und vor allem autonom.

Die Modelle für 700 Euro sind Einsteigermodelle, bei denen man Abstriche in puncto Leistung und auch bei dem Komfort in Kauf nehmen muss. Zu einer mittleren Investition von rund 1000 Euro sollte man allerdings schon bereit sein.

Betriebskosten

Bei Mährobotern fallen auch Betriebskosten an. Laufende Kosten im Betrieb sind, im Vergleich zu einem herkömmlichen Rasenmäher mit Benzin, geringer. Die Stromkosten liegen in etwa – je nach Modell, Rasenfläche und Benutzung, bei durchschnittlich 30 Euro im Jahr. Auch die Wartungskosten sind überschaubar. Wer möchte, kann sich bereits im Vorfeld informieren, wie viel die Hauptkomponenten Messer und Akku für das Wunschmodell kosten.

Der Akku kann schon mal mehrere hundert Euro kosten, dieser muss jedoch erst nach mehreren Jahren ausgetauscht werden. Die Messer hingegen sollten alle paar Monate gewechselt werden, kosten jedoch nicht mehr als zwanzig Euro. Weitere Betriebskosten fallen nicht an, wie beispielsweise Benzin oder Zündkerzen.

Das richtige Modell finden

Wie Sie nun sicher wissen, gibt es nicht DEN besten Mähroboter. Viele Faktoren bestimmten darüber, welcher Mähroboter für den eigenen Rasen denn nun der beste ist, wie etwa Flächengröße, maximale Steigung, oder die eigenen Ansprüche an die Lautstärke (oder die des Nachbarn). Hat man nur eine Fläche, oder müssen gleich mehrere Flächen gemäht werden, die miteinander verbunden sind?

Um genau entscheiden zu können, welchen Mähroboter Sie sich am besten zulegen, sollten Sie einen Blick in unserern Kaufratgeber werfen. Im Mähroboter-Finder können Sie anschließend nach verschiedenen Kriterien filtern, um so den passenden Mähroboter zu finden.