Die besten Tipps und Tricks für Saugroboter, die du kennen solltest

Die besten Tipps und Tricks für Saugroboter, die du kennen solltest

Saugroboter leisten eine Menge in einem Haushalt. Damit sie das bestmögliche Ergebnis erzielen, habe ich hier für dich ein paar Tipps und Tricks, die du im Handumdrehen umsetzen kannst. 

Eine saugroboterfreundliche Wohnung ist frei von herumliegenden Gegenständen, in denen sich der Saugroboter verfangen kann. Auch zu dunkle Böden oder Teppiche stellen nicht selten ein Problem dar. Wenn der Saugroboter über ausreichend Energie verfügt und er regelmäßig gesäubert wird, steht seiner Arbeit nichts mehr im Wege. 

Für alle gängigen Stolpersteine gibt es einfache Tipps und Tricks, mit denen der Saugroboter für ein optimales Saugergebnis sorgt. 

Bodenlange Vorhänge hochhängen 

Bodenlange Vorhänge sehen zwar stylisch aus, sind aber ein wahrgewordener Albtraum für Saugroboter. Sie können sich darin festfahren, ihn einsaugen oder sich verheddern. Sorge also dafür, dass der Saugroboter freie Fahrt hat und binde die Vorhänge etwas hoch. 

Herumliegende Kabel aufräumen

Herumliegende oder herunterhängende Kabel sind ein großes Problem für Saugroboter. Sie können sich in den Rädern aufrollen, Geräte mitreißen und kaputt gehen. Außerdem bleibt der Roboter stecken und kann seine Arbeit nicht weiter verrichten. Also darauf achten, dass der Boden frei von Kabeln ist. 

Für einen freien Boden sorgen

Es empfiehlt sich, dem Saugroboter so wenig als möglich in den Weg zu stellen. Einerseits muss er dadurch nicht unnötige Hindernisse umfahren und die Gefahr, dass er irgendwo stecken bleibt, ist sehr gering. Zu diesen unscheinbaren Gegenständen gehören zum Beispiel Socken oder Spielzeug.

Empfindliches Dekor durch No-Go Zonen schützen 

Wenn du Gegenstände in der Wohnung hast, die besser nicht umfallen sollten, dann empfehle ich dir No-GO-Zonen einzurichten. Manche Saugroboter stoßen manchmal trotz Kameranavigation und Sensoren irgendwo an und kann Gegenstände umwerfen. 

Den Saugroboter vor Langfloor-Teppichen schützen

Nicht jeder Teppich ist für jeden Saugroboter geeignet. Kurzflor-Teppiche sind für die meisten Saugroboter kein Problem. Vor allem in Langflor-Teppichen verheddern sich Saugroboter und bleiben stecken. Wenn der Teppich noch dazu leicht ist, wird er oftmals vom Saugroboter mitgeschleift. Deshalb also besser No-Go-Zonen einrichten oder ihn während des Saugvorgangs vom Boden räumen.   

Türschwellenrampen bauen  

Besonders in Altbauwohnungen können die Türschwellen relativ hoch sein und deshalb ein Problem für Saugroboter darstellen. Für dieses Problem gibt es verschiedene Lösungen: einen Saugroboter, der über die nötige Kletterfunktion verfügt oder eine Türschwellenrampe. Die kannst du selbst bauen, fertig kaufen oder einbauen lassen. 

No-Go-Zonen via App oder Magnetband einrichten

Wenn es in deiner Wohnung Räume oder Bereiche gibt, die der Saugroboter nicht befahren soll, kannst du No-Go-Zonen einrichten. Das kann das Kinderzimmer, die Spielecke oder der Platz vom Haustier sein. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Sperrzone einzurichten.

Via App: Viele Saugroboter verfügen mittlerweile über die Möglichkeit, ihn via App einzurichten. Neben Putzplänen und Kartenerstellung können auch Bereiche eingezeichnet werden, die der Saugroboter bei seiner Tour aussparen soll. 

Magnetband: Wenn der Saugroboter über keine App-Funktion verfügt, können No-Go-Zonen auch mit einem Magnetband eingerichtet werden. Die Sensoren auf der Unterseite des Saugroboters erkennen und reagieren auf Magnetfelder und ändern automatisch ihre Route. 

Bei dunklem Untergrund Absturzsensor abkleben

Saugroboter verfügen über Sensoren und Kameras, um sich zu orientieren. Dafür brauchen sie ausreichend Helligkeit. Wenn es dunkel ist, erkennen die Sensoren den Unterschied nicht mehr und der Saugroboter irrt ziellos in der Wohnung umher. Sorge also immer dafür, dass der Saugroboter seine Arbeit mit Licht verrichten kann. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um Sonnenlicht oder Lampen handelt. 

Dunkle Böden: Bei dunklen Fliesen kann es sein, dass Licht das Problem nicht löst. Die Sensoren auf der Unterseite des Saugroboters erkennen den Boden nicht und er kehrt zur Station zurück oder schaltet sich aus Sicherheitsgründen ab. Grund dafür sind die Absturzsensoren, die den Saugroboter davor bewahren, dass er Treppen hinunterfällt. Um diese Funktion zu umgehen, kannst du einfach diesen Sensor abkleben und der Saugroboter verrichtet seine Arbeit wie gewohnt. 

Dunkle Teppiche: Auch bei Teppichen kann das Problem entstehen, dass der Saugroboter sie als Abgrund erkennt und kehrt macht. In diesem Fall kannst du wie bei den Böden den Absturzsensor abkleben oder den Teppich als No-Go-Zone einrichten. Wenn du den Sensor abklebst, versichere dich, dass er nicht an einer anderen Stelle wirklich abstürzen kann.

Tipps zur richtigen Reinigung eines Saugroboters

Ein Saugroboter sollte regelmäßig gereinigt werden, damit er stets seine beste Saugleistung erbringen kann.  

Den Staubbeutel ausklopfen

Je nach Größe sollte der Staubbeutel des Saugroboters geleert und gesäubert werden. Klopfe dafür den Staubbeutel nach der Entleerung am besten richtig aus, damit der Saugroboter nicht an Saugkraft verliert. Manche Modelle entleeren ihren Schmutz selbständig in eine externe Staubbox an der Ladestation. Trotzdem muss auch diese Box regelmäßig geleert und gesäubert werden.

Rollen, Räder und Bürsten von Haaren befreien

Ein regelmäßiger Blick auf die Unterseite des Saugroboters schadet nie. Oft verheddern sich Fäden, Haare oder Flusen in den Borsten und Rädern und erschweren dadurch die Arbeit des Saugroboters. Eine regelmäßige Reinigung sorgt für einwandfreie Saugtouren.  

Den Luftfilter wechseln

Der Luftfilter sorgt dafür, dass Pollen, Sporen oder feinster Hausstaub nicht in die Luft gelangen. Vor allem für Allergiker stellt dadurch ein Saugroboter eine große Hilfe im Alltag dar. Den Filter solltest du deshalb nicht weniger Beachtung schenken als dem Saugroboter per se. Wechsle ihn deshalb je nach Gebrauchsanleitung so oft wie nötig. 

Das Gehäuse säubern

Ein gepflegtes Äußeres bei einem Saugroboter hat nicht nur ästhetische Gründe. Reinige die Oberfläche von Staub und Schmutz und versichere dich, dass alle Sensoren „freie Sicht“ haben. Das gilt auch für die Ladestation: Reinige diese so oft als nötig, damit der Saugroboter keine Probleme beim Aufladen bekommt. 

Verschleißteile tauschen 

Der Saugroboter ist täglich unterwegs, um in der Wohnung staubzusaugen. Da kann es passieren, dass einige Teile am Saugroboter verschleißen. Bürsten, Aufnahmerollen und Laufrollen sollten deshalb hin und wieder ausgetauscht werden. Mittlerweile gibt es bei jedem Hersteller Ersatzteile, die auch zuhause selbst unproblematisch ausgetauscht werden können. 

Tipps für die optimale Energiezufuhr für Saugroboter

Saugroboter fahren entweder autonom zu ihrer Ladestation, um sich aufzuladen, oder sie werden manuell an eine Steckdose angeschlossen. In beiden Fällen gibt es Tipps und Tricks für einen optimalen Saugroboter-Dienst. 

Eine leicht zugängliche Ladestation  

Wenn sich der Saugroboter automatisch an einer Ladestation auflädt, sorge dafür, dass die Station leicht zugänglich ist. Halte dafür die Fläche um die Ladestation frei von Möbeln, Pflanzen oder anderen Gegenständen. Diese hindern den Saugroboter daran, zur Ladestation zu gelangen.  

Manuelles Aufladen: nachts laden für genug Energie untertags 

Wenn du deinen Saugroboter manuell aufladen musst, sorge dafür, dass er stets über genug Energie verfügt. Wie oft er aufgeladen werden muss, hängt davon ab, wie oft er zum Einsatz kommt. Saugt er täglich die Wohnung, lade ihn am besten jeden Abend wieder auf, damit er für den nächsten Tag genug Energie hat. 

Tipps für die optimale App-Nutzung

Viele Modelle verfügen mittlerweile über eine App, in der man individuell Einstellungen vornehmen kann. Nutze diese, um ein optimales Ergebnis zu erhalten.

Richte Putzpläne ein 

Richte deinen Saugroboter so ein, dass er dir so viel als möglich Arbeit abnimmt. Einige Modelle erkennen automatisch, welcher Reinigungsmodus gebraucht wird. Schicke andere öfter los. Dadurch senkt sich das Risiko, dass Verschmutzungen übersehen oder nicht gründlich genug gereinigt werden. 

Richte mit der App auch die Tages- oder Nachtzeit ein, in welcher der Saugroboter seine Arbeit verrichten kann. Lass ihn arbeiten, während du außer Haus bist und komme stets in ein gesaugtes Zuhause zurück. 

Beobachte den Saugroboter bei seiner ersten Fahrt

Wenn dein Zuhause ideal auf den Saugroboter vorbereitet ist, steht die Generalprobe an. 

Sei bei seinem ersten Durchlauf unbedingt anwesend und nimm dir die Zeit, den Saugroboter einzurichten und seine Wege zu beobachten.

Dadurch erkennst du auf Anhieb, wo Schwierigkeiten auftreten und kannst diese umgehend lösen. Viele Saugroboter erstellen beim ersten Durchgang auch eine virtuelle Karte. Folge dafür genau den Anweisungen der App, damit die Karte so genau als möglich wird. 

Oft ist ein späteres Einrichten von No-Go-Zonen und Raumgrenzen auch möglich. Wenn alle Einstellungen am Anfang gemacht werden, bleiben sie nicht unerledigt liegen und der Saugroboter kann sich an seine Arbeit machen. 

Fazit

Wer sich ein bisschen Zeit nimmt und seine Wohnung saugroboterfreundlich gestaltet, wird mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein. Ein freier Boden, das Einrichten von No-Go-Zonen, eine regelmäßige Reinigung und ausreichend Energie für den Saugroboter sorgen dafür, dass er seine Arbeit ohne Schwierigkeiten erledigen kann. 

Barbara Hofer

Barbara arbeitet als freiberufliche Texterin und Übersetzerin. Sie ist sehr technikaffin und kann hier beide Leidenschaften kombinieren: schreiben über Technik. Für sie eine absolute Win-win-Situation.

August 11, 2021

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