Mähroboter vs. Rasentraktor
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Mähroboter oder Rasentraktor: Was ist besser?

Bei großen Flächen ab 1000 QM kommt ein normaler Rasenmäher nicht mehr wirklich in Frage. Rasentraktoren oder Aufsitzmäher können hier die Arbeit deutlich erleichtern, da hiermit deutlich schneller gemäht werden kann. Auch der Einsatz eines Mähroboters kann für solche Flächen sinnvoll sein. Doch was ist besser: Aufsitzmäher oder Mähroboter?

Eignet sich ein Mähroboter oder ein Rasentraktor/Aufsitzmäher besser für große Flächen? Ob sich ein Mähroboter oder ein Rasentraktor/Aufsitzmäher besser für große Mähflächen eignet, ist von der Beschaffenheit der Rasenfläche und den persönlichen Präferenzen abhängig. In manchen Gärten können sich Mähroboter auch sehr oft festfahren. Ein Garten mit vielen Hindernissen kann das Mähen mit einem Aufsitzmäher hingegen sehr ineffizient machen.

Es gibt noch eine ganze Menge weitere Faktoren, die in die Entscheidung mit einfließen sollten, ob du eher einen Mähroboter oder einen Rasentrakor kaufen solltest. Das Thema kann recht komplex werden, aber ich möchte dir mit diesem Artikel die Entscheidung so einfach wie möglich machen.

Dieser Artikel richtet sich vor allem an Besitzer großer Flächen. Auf kleineren Flächen ist der Einsatz eines Rasentraktors oder auch eines Aufsitzmähers meist nicht sinnvoll, selbst wenn damit eine gewisse Zeitersparnis einhergeht, da die Betriebskosten Aufgrund aufwendiger Wartung und Reparaturen im Vergleich zu einem normalen Rasenmäher deutlich höher sind.

Für einen Vergleich zwischen Rasenmäher und Mähroboter schaue dir diesen Artikel an.

Mähroboter und Rasentraktor im Vergleich

Bevor wir uns die Unterschiede im Detail anschauen und vergleichen, warum das eine oder das andere besser ist, hier erst mal ein kurzer Überblick für dich. Danach schauen wir uns die einzelnen Punkte mal im Detail an.

Mähroboter für große Rasenflächen

Vorteile

  • Gesparte Arbeitszeit
  • Wenig Wartungsaufwand
  • Geringe Betriebskosten
  • Oft niedrigerer Anschaffungspreis als Rasentraktor
  • Arbeitet sehr leise und kann je nach Situation auch außerhalb der üblichen Mähzeiten mähen
  • Mähen auch bei Abwesenheit
  • Verbessertes Rasenbild
  • Mulchsystem
  • Mähen auch bei Regen mähen
  • Keine lokalen Emissionen
  • Mehr Lagerraum im Schuppen
  • Können auch mit größeren Steigungen klarkommen (unter den richtigen Bedingungen)

Nachteile

  • Aufwendige Installation
  • Ohne Rasenkantensteine bleibt am Rand etwas stehen
  • Nicht geeignete bei vielen Unebenheiten im Garten
  • Generell nicht für sehr wilde Gärten geeignet
  • Problematisch für Igel und andere Kleintiere
  • Problematisch für Insekten und andere Nützlinge
  • Sicherheitsdefizite
  • Defekte können meist nicht selbst behoben werden
  • Sind mehrere Stunden am Tag auf der Fläche im Einsatz
  • Können zu hoch gewachsenes Gras nicht mähen
  • Sind schwer auffindbar, wenn sie sich auf einer großen Fläche irgendwo festgefahren haben
  • Gefahr des Diebstahls

Rasentraktoren für große Rasenflächen

Vorteile

  • Können große Flächen in sehr kurzer Zeit abarbeiten
  • Eignen sich auch für höheres Gras
  • Eignen sich auch für unebeneres Gelände und wildere Gärten
  • Lassen sich aufrüsten mit Schneeketten, Schneeschild, Schneefräse, Streusalz-Anhänger
  • Kommen oft mit Beleuchtung
  • Manche Defekte können vom fachkundigen Heimwerker selbst behoben werden

Nachteile

  • Benötigen zur Lagerung relativ viel Platz
  • Hohe Betriebskosten
  • Hoher Energieverbrauch
  • Hoher Wartungsaufwand
  • Oft höherer Anschaffungspreis als Mähroboter
  • Zeitaufwand beim Mähen
  • Bei vielen Hindernissen oder engen Passagen meist ungeeignet aufgrund des großen Wendekreises vieler Geräte
  • Bei vielen Büschen oder niedrigen Zweigen problematisch, da Lackierung des Geräts durch Kratzer beschädigt werden kann
  • Probleme bei großen Steigungen

Welche Vorteile bietet ein Mähroboter gegenüber einem Rasentraktor?

Mähroboter sparen Zeit

Einer der größten Vorteile von Mährobotern ist, dass sie dir eine Menge Arbeit abnehmen. Mähroboter arbeiten komplett automatisch. Du programmierst Tage und Uhrzeiten an denen sie mähen sollen, den Rest erledigt dein Mähroboter.

Pünktlich zur festgelegten Uhrzeit beginnt er mit der Arbeit, während du etwas anderes machen kannst. Selbst das Aufladen erledigt er von selbst. Dafür hat er eine Ladestation, zu der zurückkehrt, sobald sein Akkustand sich dem Ende zuneigt. So funktionieren zumindest Mähroboter mit Begrenzungskabel, zu denen sich 90 % aller auf dem Markt befindlichen Produkte zählen.

Das einzige was an Arbeit für dich dann noch anfällt sind die regelmäßige Reinigung und Wartung. Bei einer guten Installation kannst du hier pro Woche weniger als 10 Minuten einplanen.

Insbesondere auf sehr großen Flächen lohnen sich daher Mähroboter besonders, da sich der Arbeitsaufwand eben weitestgehend nur auf Wartung und Pflege beschränkt und dieser von der bearbeiteten Fläche unabhängig ist.

Mähroboter haben weniger Wartungsaufwand

Im Vergleich zu einem Rasentraktor oder Aufsitzmäher haben Mähroboter einen deutlich geringeren Wartungsaufwand. Um Ölwechsel, Luftfilter oder Zündkerzen musst du dich beim Mähroboter, im Gegensatz zum Rasentraktor, nicht kümmern.

Die Wartung beschränkt sich auf den regelmäßigen Austausch der Klingen. Je nach Modell müssen die Klingen etwa alle 3 Monate ausgetauscht werden (Messerteller) oder nur einmal pro Saison (Sternmesser).

Die Reinigung ist in weniger als 10 Minuten erledigt und kann je nachdem wie schnell der Mähroboter verschmutzt (Wetter und Geländeabhängig) einmal pro Woche oder gar nur einmal pro Monat erledigt werden.

Einmal im Jahr solltest du das Gerät etwas gründlicher reinigen und warten. Andere regelmäßige Reinigungs- oder Wartungsarbeiten fallen nicht an, was im großen Gegensatz zu einem Rasentraktor steht (zur Wartung des Rasentraktors weiter unten mehr).

Die Betriebskosten von Mährobotern sind sehr niedrig

Insgesamt sind die Betriebskosten eines Mähroboters enorm niedrig, selbst wenn du ihn mit einem normalen Rasenmäher vergleichst. Verglichen mit einem Aufsitzmäher oder gar Rasentraktor sind sie dann natürlich noch mal deutlich niedriger.

Auf einer Fläche von 1000 QM kannst du mit einem Mähroboter mit jährlichen Kosten von etwa 130 Euro rechnen. Die Kosten können je nach Gegebenheiten auf der Fläche etwas abweichen.

Ein Rasentraktor rangiert da in einem ganz anderen Bereich. Schon alleine der Energieverbrauch ist deutlich höher. Ist ja auch logisch, so ein Rasentraktor kann schon 200 Kg reines Leergewicht ausweisen, ohne Tank, Grasbehälter und der aufsitzenden Person. Im Vergleich dazu wiegt ein Mähroboter für eine Fläche von 1000 QM zwischen 10 und 20 Kg.

Die Stromkosten eines Mähroboters für 1000 QM liegen je nach Stromanbieter bei etwa 20 Euro. Für die gleiche Fläche musst du mit einem sparsamen Rasentraktor mit 60 Euro Spritkosten rechnen.

Auch was die Wartung angeht, kommst du mit einem Mähroboter deutlich günstiger weg.  Hier müssen in der Regel nur die Klingen ausgetauscht werden. Nach 4 bis 6 Jahren muss auch mal der Akku ausgetauscht werden, dieser kostet um die 60 Euro.

Beim Rasentraktor ist ein regelmäßiger Austausch von Öl, Ölfilter, Luftfilter und Zündkerzen notwendig, nur alleine für die regelmäßige Wartung des Motors. Hinzu können noch Kosten für die Wartung von Lenkung, Mähwerk, Radaufhängung und weiteren Teilen kommen.

Stellst du den regelmäßigen Verbrauch von Verschleißteilen sowie den Energieverbrauch eines Mähroboters einem Rasentraktor gegenüber, wirst du schnell merken, dass du mit einem Mähroboter günstiger fährst.

Der Anschaffungspreis von Mährobotern ist oft niedriger als der eines Rasentraktors

Bei Mährobotern kommt es stark auf die Anforderungen an, wie viel Geld du in die Hand nehmen musst. Für normale Flächen ab 1000 QM, die keine besonders extreme Steigung aufweisen oder extrem komplex sind, kommst du aber mit einem Mähroboter für um die 1500 Euro hin, eventuell sogar weniger.

Halbwegs vernünftige Rasentraktoren kosten ab 2000 Euro aufwärts. Unter Umständen kommt dann noch Zusatzausrüstung her, beispielsweise wenn du deinen Rasen mit dem Traktor mulchen möchtest.

Mähroboter arbeiten sehr leise

Es gibt zwar große Unterschiede was die Lautstärke von Mährobotern angeht, die leisesten Geräte kommen aber gerade mal auf 55 dB. Das entspricht in etwa der Lautstärke eines laufenden Kühlschranks und ist so leise, dass du es ab einer gewissen Entfernung gar nicht mehr hören kannst.

Das hat den Vorteil, dass du den Mähroboter auch außerhalb der üblichen Mähzeiten betreiben kannst, wie z. B. am späten Abend oder sogar nachts. Zudem fallen Mähroboter anders als Rasenmäher und Rasentraktoren nicht unter die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV)*, die feste Regeln setzt, wann die Geräte eingesetzt werden dürfen.

Für Mähroboter greift nur die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm)*. Und wenn dein Gerät sehr leise ist und an der Grundstücksgrenze ein bestimmter gemessener Wert in Dezibel nicht überschritten wird, kannst du so den Mähroboter sogar nachts oder sonntags betreiben.

Mähroboter arbeiten in Abwesenheit

Da du wie im vorherigen Punkt bereits erwähnt, den Mähroboter eben auch am späten Abend oder nachts einsetzen kannst, sofern die richtigen Bedingungen erfüllt kannst, kannst du den Mähroboter auch so programmieren, dass er immer dann mäht, wenn der Rasen sowieso nicht genutzt wird.

Genau so mäht dein Mähroboter auch, wenn du nicht zu Hause bist. Beispielsweise vormittags, wenn du auf der Arbeit bist und die Kinder in der Kita oder Schule. Dann nutzt eh niemand den Rasen und der Mähroboter kann in Ruhe seine Arbeit verrichten.

Bedenke allerdings, dass je weniger Zeit dein Mähroboter am Tag zur Verfügung hat, die Fläche zu mähen, seine Flächenleistung auch dementsprechend größer sein muss.

Die Rasenqualität verbessert sich durch einen Mähroboter deutlich

Mähroboter sorgen in vielfacher Weise dafür, dass sich die Rasenqualität deutlich verbessert. Manche meinen deshalb sogar, dass die richtige Bezeichnung für einen Mähroboter eigentlich Rasenpflegeroboter wäre.

Denn damit der Rasen wichtig schön wächst, müssen Bedingungen herrschen, die in den meisten Gärten nicht gewährleistet sind. Eine davon ist, dass der Rasen sehr regelmäßig gemäht wird. Der Rasen in unseren Gärten ist nämlich extra dafür gezüchtet, täglich oder jeden zweiten Tag gemäht zu werden.

Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen, die sich auf deinem Rasen breit machen wollen, kommen die Rasensorten des Nutzrasens sehr gut damit klar. Bei ihnen wird dann ein stärkeres Wachstum in die Breite angeregt, wodurch du mit der Zeit einen teppichartigen Rasen bekommst.

Auch das Wurzelwachstum wird dadurch angeregt, was die Scherfestigkeit des Rasens erhöht. Das ist besonders für beanspruchten Rasen, wie z. B. Spielrasen, wichtig, da es quasi das „herausreißen“ des Rasens unterbindet.

Gleichzeitig hat es Unkraut schwerer, sich auf dem Rasen auszubreiten. Manche Unkräuter und Ungräser vertragen den häufigen Schnitt nicht und werden auch in ihren Ausbreitungsmechanismen gestört (z. B. Löwenzahn der keine „Schirmchen“ ausbilden kann, wenn er täglich gemäht wird).

Zusätzlich verhindert das stärkere Wachstum des Rasens, dass einwandernde Pflanzen Lücken im Rasen ausnutzen können, um sich breit zu machen. Das Mulchsystem des Mähroboters trägt zusätzlich zu einem stärkeren Wachstum des Rasens bei.

Der Mähroboter mulcht den Rasen

Gerade habe ich das Mulchsystem von Rasenrobotern schon kurz erwähnt. Dieses funktioniert anders als das klassische Mulchen. Da Mähroboter so oft mähen, wächst der Rasen zwischen jedem Mähzyklus immer nur ein ganz kleines Stück.

Schneidet der Mähroboter dasselbe Stück Rasen erneut, schneidet er so immer nur ein ganz kleines Stück ab. Dadurch entstehen winzig kleine Rasenschnipsel, die auf dem Rasen kaum mehr zu finden sind. Sie sinken quasi zwischen den Grashalmen ein und verrotten dort ziemlich schnell.

So ist der Rasen kontinuierlich mit neuen Nährstoffen versorgt. Das sorgt für ein besseres Wachstum und der Rasen sieht allgemein gesünder und grüner aus. Wie im vorherigen Punkt bereits erwähnt, trägt dies auch dazu bei, dass sich Unkraut schlechter ausbreiten kann.

Doch nicht nur das: Da der gesamte Rasenschnitt als Mulch auf dem Rasen landet, bleibt dir mehr Platz in der Bio-Tonne. Das kann bei einem sehr großen Garten schon eine gewaltige Menge sein. Zudem kannst du weniger Rasendünger einsetzen. Zwar ersetzt das Mulchsystem das Düngen nicht komplett, allerdings kannst du bis zu 40 % weniger Dünger einsetzen.

Keine lokalen Emissionen durch den Mähroboter

Die meisten Aufsitzmäher und Rasentraktoren werden mit Benzin betrieben. Dadurch hast du natürlich bei jedem Betrieb viele Abgase, die du in der Umgebung verteilst. Da Mähroboter elektrisch arbeiten, hast du diese dann nicht mehr. Die Abgase werden stattdessen im Kraftwerk erzeugt, das wesentlich effizienter arbeitet und mit besseren Filtern ausgestattet ist. Das ist besser für Natur, Umwelt und Klima.

Die meisten Mähroboter verwenden hingegen Lithium-Ionen-Akkus. Vielleicht hast du davon gehört, dass die Herstellung dieser problematisch ist, besonders aufgrund der Lithium-Gewinnung. Das stimmt auch. Da Akkus in unserem Alltag immer wichtiger werden und diese immer mehr eingesetzt werden, wird allerdings auch die Akku-Technologie immer weiter verbessert. So wird auch daran gearbeitet, diese umweltfreundlicher zu machen.

Mehr Lagerraum im Schuppen

Ein Rasentraktor verbraucht relativ viel Platz. Bei der Lagerung musst du eine Fläche von 2,5 bis 3 Metern Länge mal 0,8 bis 1,3 Metern Breite einplanen. Das ist nicht gerade wenig Platz. Mit dem Einsatz eines Mähroboters kannst du dir diesen Platz sparen, denn der Mähroboter ist rund um die Uhr draußen.

Entweder mäht er gerade, oder er steht in der Ladestation, lädt sich auf oder ist im Standby. So bleibt dir mehr Platz in deinem Lagerraum und kannst ihn für andere Dinge nutzen. Zumindest gilt das für die meiste Zeit des Jahres. Im Winter kannst du den Mähroboter auch zum Winter Check-up bringen: diese bieten oft auch eine Winterlagerung an.

Doch Achtung: Wenn du den Rasen einmal zu lang wachsen lässt, kann dein Mähroboter ihn nicht mehr mähen und du brauchst wieder einen Rasentrakor oder Aufsitzmäher. Das kann z. B. sein, wenn du deinen Mähroboter im Urlaub zur Sicherheit reingeholt hast oder wenn du im Frühjahr zu spät anfängst zu mähen.

Im Zweifel kannst du dir dann aber auch ein Gerät ausleihen.

Spezielle Geräte kommen auch mit größeren Steigungen klar

Für Rasentraktoren können größere Steigungen im Garten ein ziemliches Problem werden. Viele Rasentraktoren können nur bis maximal 10 % eingesetzt werden. Rasentraktoren für größere Steigungen brauchen eine sogenannte Druckumlaufschmierung, da bei zu steiler Neigung die Schmierung des Motors nicht mehr gewährleistet ist, wodurch dieser nach wenigen Minuten im Eimer sein kann. Generell sind Rasentraktoren bei zu großer Steigung sehr problematisch.

Besser wäre es da, einen Mähroboter einzusetzen. Hier gibt es zwar große Unterschiede zwischen den Modellen, was ihre Steigfähigkeit angeht, aber es gibt Modelle die für beispielsweise 45 % ausgelegt sind. Für eine Fläche zwischen 1000 und 2000 QM gibt es passende Geräte um die 2000 Euro.

Manche Modelle kommen sogar mit 70 % Steigung klar. Diese speziellen Allradmähroboter sind jedoch auch nicht ganz billig und kosten ab 4000 Euro aufwärts. Ein Beispiel für so einen Mähroboter ist der HUSQVARNA Automower 435X AWD, der für bis zu 3500 QM und 70 % Steigung ausgelegt ist.

Welche Nachteile hat ein Mähroboter gegenüber einem Rasentraktor?

Die Installation des Mähroboters ist aufwendig

Die gängigsten Mähroboter mit einem Begrenzungskabel ausgestattet. Bei manchen Mährobotern kommt hier noch ein Superkabel hinzu. Außerdem muss die Ladestation installiert werden. Für letztere muss ein geeigneter Platz gefunden werden, an dem sie installiert werden kann.

Insbesondere bei sehr großen Flächen ab 1000 QM kann die Installation eines Mähroboters sehr aufwendig werden und mehrere Stunden arbeiten Anspruch nehmen. Immerhin muss das Begrenzungskabel einmal komplett die gesamte Fläche verlegt werden. Zudem musst du Areale innerhalb der Fläche ausgrenzen, die nicht gemäht werden sollen.

Bei der Installation des Begrenzungskabels oder Suchkabels, wird das Kabel entweder oberirdisch verlegt und mit speziellen Haken befestigt, oder es wird direkt unterirdisch verlegt. Zu Beginn ist allerdings eine oberirdische Installation sinnvoller, da du an einigen Stellen wahrscheinlich noch etwas nachbessern möchtest, damit die Installation wirklich perfekt funktioniert.

Hiermit ist es meistens noch nicht getan. In der Regel wisse denn mir heute auf deine individuellen Bedürfnisse anpassen. Hierfür musste das Gerät noch konfigurieren. Die Programmierung der Uhrzeiten an den der Mähroboter mähen soll, ist zwar bei den meisten Geräten relativ simpel, fortschrittlichere Geräte kommen allerdings mit vielen weiteren Funktionen mit denen du dich erst noch vertraut machen musst.

Auch im Nachhinein kann mit einer Installation noch Arbeit entstehen: ein Kabelbruch ist der Albtraum jedes Mähroboter Besitzers. Der Kabelbruch muss dann mit einem Transistor Radio oder Weidenzaungerät aufgespürt werden. Eine komplette Anleitung, wie du einen Bruch in Begrenzung Kabel findest, findest du hier.

Ohne Rasenkantensteine bleibt am Rand etwas stehen

Mähroboter können nicht bis zum Rand mähen. Das liegt daran, dass zwischen dem Mähwerk und der äußeren Karosserie ein Sicherheitsabstand besteht. Dieser ist je nach Modell unterschiedlich groß. Bei einigen Mährobotern ist das Mähwerk seitlich versetzt, sodass sie näher am Rand mähen können.

Mit dem sogenannten Kantenmodus fahren sie dann in regelmäßigen Abständen den äußeren Rand einmal ab. Doch selbst diese Mähroboter kommen nicht bis ganz an den Rand. Die einzige Lösung dafür: Rasenkantensteine.

Damit der Mähroboter wirklich alles mäht und du nicht in regelmäßigen Abständen den Rang ablaufen und dort nacharbeiten musst, ist es notwendig, entlang der Rasenkante diese Rasenkantensteine zu verlegen.

Bei einer sehr großen Fläche kann das schon recht aufwendig sein, insbesondere wenn du dann auch noch die ausgegrenzten Areale innerhalb der Mähfläche mit Rasenkantenstein umranden möchtest.

Nicht geeignete bei vielen Unebenheiten im Garten

Rasenroboter eignen sich nicht für jeden Garten. Insbesondere wenn du viele Unebenheiten im Garten hast, kann es häufiger mal vorkommen, dass sich der Mähroboter irgendwo festfährt.

Löcher mit 6 cm Tiefe oder mir sind generell ein Problem für Mähroboter. Genauso können kleinere Buckel auf dem Rasen dazu führen, dass der Mähroboter irgendwo auffährt und nicht mehr weiterkommt. An solchen Stellen kann es auch passieren, dass der Mähroboter mit seinen Klingen die Grasnarbe beschädigt.

Und selbst wenn der Mähroboter sich wieder fest wird, noch auf die Buckel auffährt, erkennt diese womöglich als Hindernis und umfährt diese. Hast du viele solcher Unebenheiten im Garten, die der Mähroboter umfährt, kostet das kostbare Zeit beim Mähen, wodurch sich die Flächenleistung des Mähroboters reduziert.

In jedem Fall solltest du solche Unebenheiten am besten ausbessern damit der Mähroboter optimal läuft. Bei einem großen Garten und vielen solcher Unebenheiten kann das natürlich einiges an Zeit kosten.

Generell nicht für sehr wilde Gärten geeignet

Je „wilder“ Eingaben ist, desto schwieriger haben es Mähroboter, sich dort zurechtzufinden. Gleicht denn Garten eher einer Wiese als einem Rasen, hast du keine klar begrenzten Rasenkanten, gibt es viele Unebenheiten, hast du viele Bäume im Garten, deren Wurzeln aus dem Boden herausragen, oder die massenhaft Äste, Zweige, Fallobst, oder Laub abwerfen? Das alles macht es für einen Mähroboter schwieriger.

Zwar statten die Hersteller ihre Mähroboter mit immer ausgeklügelte Herrentechniken aus, damit sie sich auch in schwierigen Gärten zurechtfinden können, doch dem sind auch Grenzen gesetzt.

Wenn du also einen riesigen Garten hast und diese Fläche an vielen Stellen eher verwildert ist, könnte es sehr schwierig werden ein Mähroboter einzusetzen. Möchtest dein Mähroboter ja nicht ständig suchen müssen, weil er sich über festgefahren hat. Dennoch bin ich der Meinung, dass sich fast jeder Garten so anpassen lässt, dass ein Mähroboter dort problemlos betrieben werden kann. Je nach Ausgangslage ist es nur mit einem gewissen Aufwand verbunden.

Problematisch für Igel und andere Kleintiere

Mähroboter sind problematisch für Igel und andere Kleintiere. Und zwar aus mehreren Gründen: Zum einen erkennen Igel Mähroboter nicht direkt als Gefahr bzw. erkennen diese zu spät. Droht Gefahr, rollen sich Igel ein, in der Hoffnung, dass ihnen ihre Stacheln genug Schutz bieten. Gegen die scharfen klingen des Mähroboters, ist das natürlich eine aussichtslose Hoffnung.

Gleichzeitig werden Mähroboter auch gerne zu Uhrzeiten eingesetzt, an den Igel üblicherweise auf die Jagd gehen, nämlich in der Dämmerung oder gar nachts. Nicht wenige Mähroboter Besitzer, programmieren ihren Mähroboter nämlich so, dass er immer genau dann mäht, wenn niemand die Rasenfläche nutzt. Also am späten Abend, oder auch am frühen Morgen.

Da Igel nachtaktive Tiere sind, kommen sich so Mähroboter und Igel häufig in die Quere. Es gibt allerdings auch Möglichkeiten, in seinem Garten einen Mähroboter zu betreiben, und gleichzeitig die kleinen Gartenmitbewohner vor dem Mähroboter zu schützen. In diesem Artikel habe ich erklärt, wie du Igel und Co. in deinem Garten vor dem Mähroboter schützen kannst

Problematisch für Insekten und andere Nützlinge

nicht nur für Igel kann der Einsatz eines Mähroboters problematisch sein. Auch Insekten und andere Nützlinge im Garten, können durch ein Mähroboter gefährdet sein. Eine stets kahl gemeldete Fläche bietet zum einen kein Nahrungsangebot für viele Insekten, die auf die Blüten der Pflanzen angewiesen sind. Gleichzeitig bietet sich kein Unterschlupf für die Insekten.

Auf der anderen Seite ging Mähroboter etwas in „sanfter“ beim Mähen vor. Herkömmliche Rasenmäher genauso wie Rasentraktoren oder Aufsitzmäher saugen den Rasen beim Mähen an. Insekten die sich im Rasen verstecken, haben keine Chance dem Mähwerk eines Rasentraktors zu entgehen. Mähroboter hingegen schneiden immer nur die oberste Spitze des Rasens ab.

Das Beste ist es also, wenn du ein Mähroboter betreibst, gleichzeitig aber Flächen anbietest, die die Insekten als Nahrungsquelle und Unterschlupf nutzen können, wie zum Beispiel eine Wildblumeninsel.

Dies ist insbesondere aufgrund des aktuell dramatisch zunehmenden Insektensterbens wichtig. Wie du dabei vorgehen kannst, erfährst du hier.

Sicherheitsdefizite

ein Mähroboter ist eine automatisch mähen Rasenmäher, der Hindernisse selbstständig erkennen muss. Dies gilt auch für Personen, oder Tiere, die durch den Mähroboter verletzt werden könnten. Es ist kein Mensch dabei, der das Gerät mit seinem eigenen Verstand steuert.

Aus diesem Grund müssen besonders hohe Sicherheitsstandards gelten. Deshalb haben die Hersteller von Mähroboter keine Kosten und Mühen gescheut, diverse Sicherheitsfunktionen einzubauen, um die Geräte sicherer zu machen.

Trotzdem schneiden Mähroboter in diversen Tests, wie zum Beispiel der Stiftung Warentest, in punkto Sicherheit immer wieder schlecht ab. Letztere haben selbst den besten Geräten was Sicherheit angeht nur ein „Befriedigend“ gegeben. Insbesondere wird bemängelt, dass Mähroboter auf dem Rasen befindliche Kleinkinder nicht zuverlässig genug erkennen.

Tatsächlich gab es auch schon einige Unfälle mit Mähroboter, bei denen Kinder schwere Schnittverletzungen davongetragen haben. Allerdings weisen die Hersteller deutlich darauf hin, dass Kleinkinder während sich der Mähroboter auf der Fläche befindet zumindest unter strenger Aufsicht stehen müssen. Noch besser ist es, wenn Kinder und Mähroboter nie gleichzeitig auf der Fläche sind.

Da sich die Mähzeiten des Mähroboters programmieren lassen, lässt sich dies eigentlich auch ganz gut einrichten. Beispielsweise kann der Mähroboter einfach vormittags mähen, wenn die Kinder in der Kita oder Schule sind.

Defekte können meist nicht selbst behoben werden

Bist du jemand der gerne seine heimwerkerischen Fähigkeiten einsetzt, um Defekte zu reparieren? Da wirst du mit einem Mähroboter leider Probleme haben! Mähroboter sind mit aufwendiger Technik ausgestattet und verwenden sehr komplexe Elektronik.

Viele Defekte am Mähroboter lassen sich nicht einfach so reparieren. Bei Problemen muss das Gerät meistens eingeschickt werden, um von einer Vertragswerkstatt des Herstellers repariert zu werden.

Allenfalls einfache Defekte mit der Mechanik, wie zum Beispiel Probleme am Fahrwerk oder vielleicht auch dem Mähwerk, können mit etwas Fachkenntnis repariert werden. Doch bei anderen Defekten ist es schon alleine schwierig an entsprechende Ersatzteile zu kommen.

Mähroboter sind mehrere Stunden am Tag auf der Fläche im Einsatz

Mähroboter sind so konzipiert, dass sie in der Regel mehrere Stunden am Tag auf der Fläche mähen müssen. Wie lange sie genau im Einsatz sein müssen hängt von der Größe der Fläche und der maximalen Flächenleistung des Geräts ab.

Hat dein Mähroboter eine maximale Flächenleistung von 2000 QM und dein Garten eine Größe von 1000 QM, so muss das Gerät jeden Tag 12 Stunden im Einsatz sein, um die Fläche zu mähen (dies gilt für Geräte, die keine maximale Anzahl an Mähstunden am Tag haben, also 24 Stunden mähen können).

Manch einer mag damit ein Problem haben, mit der Mähroboter mehrere Stunden am Tag auf der Fläche unterwegs ist. Allerdings ist es mit dem richtigen Gerät gar nicht so das Problem, dass auch mir Wolle gibt die ziemlich leise sind.

Wie deine. Sicherheit bereits erwähnt habe, solltest du allerdings darauf achten, dass während der Mähroboter unterwegs ist, kleine Kinder sich nicht auf das abendliche aufhalten.

Können zu hoch gewachsenes Gras nicht mähen

Die Schnitthöhe der meisten Mähroboter kann zwischen 2 cm und 6 cm eingestellt werden. Manche Mähroboter können auch bis auf 8 cm eingestellt werden. Viele höher sollte der Rasen nicht sein, mit der Mähroboter in mäht.

Zum einen können Mähroboter Rasen ab einer gewissen Höhe einfach nicht mehr mähen. Doch auch das Mulchsystem des Mähroboters ist nicht darauf ausgelegt zu hohen Rasen zu mähen. Eigentlich soll der Mähroboter immer nur eine kleine Spitze des Rasens abschneiden. Diese winzigen Rasenschnipsel sind kaum zu erkennen und verschwinden zwischen den Grashalmen.

Aufgrund ihrer winzigen Größe wittern sie sehr schnell. Längerer Rasenschnitt hat das Problem, dass er nicht so schnell verwittert. Dadurch kann zum einen Rasenfilz entstehen, im schlechtesten Fall kann der Rasenschnitt sogar faulen. Oder es können sich Krankheiten ausbreiten.

Daher sollte der Rasen nicht viel höher sein als die maximale Schnitthöhe des Miniroboters. Sollte der Rasen einmal zu hoch geworden sein, solltest du daher dein Mähroboter nicht einsetzen. In diesem Fall musste Rasen wieder mit einem Gerät mit Fangkorb, also Rasentraktor, Aufsitzmäher oder Rasenmäher gemäht werden.

Dies kann zum Beispiel zum Problem werden, wenn du eine Zeit im Urlaub warst und den Mähroboter solange nach drinnen in Sicherheit gebracht hast. In der Zwischenzeit kann den Rasen schon eine ordentliche Länge erreicht haben. Das gleiche könnte passieren, wenn du den Mähroboter im Frühjahr zu spät einsetzt.

Sind schwer auffindbar, wenn sie sich auf einer großen Fläche irgendwo festgefahren haben

Wenn du eine sehr große Rasenfläche hast, die vielleicht nicht den Mähroboter Idealen entspricht, kann es ab und an passieren, dass ich den Mähroboter irgendwo fest fährt. Bei einer entsprechend großen und vielleicht auch noch unübersichtlichen Fläche kann das Suchen des Miniroboters ganz schön nervig werden. Zumal es sich auch um vergleichsweise kleine Geräte handelt.

Gerade deshalb sind Mähroboter eigentlich auch nur dann lohnenswert, wenn sich die Fläche auch wirklich für ein Mähroboter eignet. Ich würde da keine halben Sachen machen. Wenn du dich für ein Mähroboter entscheidest, solltest du deine Fläche auch entsprechend anpassen, damit der Mähroboter auf dieser Fläche problemlos arbeiten kann.

Der Aufwand kann sich allerdings lohnen. Denke an die ganze Zeit, die du langfristig sparst, wenn du deine Fläche nicht jede Woche mähen musst.

Gefahr des Diebstahls

Mähroboter sind natürlich auch ein begehrtes Ziel von Langfingern. Gerade weil es sich um relativ teure Geräte handelt, die noch dazu die meiste Zeit unbeaufsichtigt sind. Zwar ist es auch ein bisschen von der Gegend abhängig, in der du wohnst. Doch selbst irgendwo auf dem Land gab es schon Fälle von gestohlenen Mähroboter.

Daher haben sich die Hersteller von Mähroboter verschiedene Funktionen einfallen lassen, um den Mähroboter vor Diebstahl zu schützen. Von einfachen Pincodesperren und Alarmsystem, bis hin zu Geofencing und GPS-Tracking sind Mähroboter mit allerlei Features gegen Diebstahl ausgestattet.

Dennoch besteht eine gewisse Gefahr, dass das Gerät gestohlen wird. Wenn du dir etwas weniger Sorgen machen willst, kannst du das Gerät natürlich auch versichern. Das würde ich dir sogar raten. Damit der Mähroboter gegen Diebstahl sichern kannst, müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein.

Welche Vorteile bietet ein Rasentraktor gegenüber einem Mähroboter?

Können große Flächen in sehr kurzer Zeit abarbeiten

Einer der größten Vorteile eines Rasentraktors ist natürlich, dass sie sehr große Flächen innerhalb sehr kurzer Zeit abarbeiten können, denn dafür sind sie ausgelegt. Wenn deine Fläche nicht allzu komplex ist du alles schön Bahn für Bahn abarbeiten kannst, kannst du mit so einem Gerät locker innerhalb einer Stunde fertig sein.

Es gibt endlich kein anderes Gerät, das in einem Rasentraktor mithalten kann, wenn es um Geschwindigkeit beim Rasenmähen geht – abgesehen vielleicht von einem Mähdrescher. Daher gibt dieser Punkt auf jeden Fall an den Rasentraktor, zumindest wenn deine Fläche sich auch für ein effizientes Mähen mit einem Rasentraktor eignet.

Eignen sich auch für höheres Gras

Werte mit einem Mähroboter was die Rasenhöhe angeht begrenzt bist, bietet ein Rasentraktor das exakte Gegenteil. Denn dieser kann prinzipiell auch sehr hohes Gras mähen. Wenn du also eine Zeit lang, aus welchen Gründen auch immer, nicht dazu gekommen bist, den Rasen zu mähen, ist es wohl kein Problem.

Solltest dir also überlegen, ob diese Situation in deinem Garten eintreten kann. Ein Mähroboter mit den Rasen natürlich kontinuierlich, auch dann wenn du gar nicht da bist. Dann ist allerdings die Frage, ob du den Mähroboter auch einsetzen möchtest, wenn du längere Zeit nicht da bist, beispielsweise wenn im Urlaub ist.

Der. Hohes Gras mähen geht auf jeden Fall auch an den Rasentraktor.

Eignen sich auch für unebeneres Gelände und „unperfekte“ Gärten

Für ein Rasentraktor muss der Rasen nicht perfekt sein. Kleinere Unebenheiten auf der Fläche sind überhaupt kein Problem. Die Rasenkante muss auch nicht absolut exakt sein, allerdings kann es hier durchaus sein, dass du mit einem anderen Gerät den Randbereich nachbearbeiten musst. Entweder mit einem kleineren Rasenmäher, oder mit einem Rasentrimmer.

Lassen sich aufrüsten mit Schneeketten, Schneeschild, Schneefräse, Streusalz-Anhänger

Ein weiterer Punkt, der vielen vielleicht nicht direkt bewusst ist: ein Rasentraktor kann so aufrüsten. Schneeketten, Schneeschild, Schneefräse, Streusalz-Anhänger, dies alles sind mögliche Upgrade für dein Rasentraktor.

Wenn du dir ein Rasentraktor zulegst, zahlst du also in gewisser Weise für ein Multifunktionalgerät. Dazu sei jedoch gesagt, dass diese Zusatzteile alle noch mal Geld kosten. Wenn durften Gelände allerdings häufiger größere Mengen Schneeräumen musst und dafür sowieso ein geeignetes Gerät suchst, denn es vielleicht ein Rasentraktor einfach die bessere Wahl.

Kommen oft mit Beleuchtung

Rasentraktor sind oft mit Beleuchtung ausgestattet. Das kann von Vorteil sein, wenn du dein Rasen in aller Frühe oder am späten Abend mähen möchtest. Auf der einen Seite braucht ein Mähroboter sowas natürlich nicht, weil er den Rasen automatisch mit.

Außerdem gibt es auch Mähroboter, die mit Beleuchtung ausgestattet sind, damit man im Dunkeln nicht über sie stolpert und sie auch leichter zu finden sind.

Manche Defekte können vom fachkundigen Heimwerker selbst behoben werden

Wer sich auskennt kann vieles an einem Rasentraktor auch selbst reparieren. Keine aufwändige Elektronik, kein Hightech bei dem man einfach nicht mehr versteht. Sein großer Vorteil. Vor allen Dingen musste das Gerät nicht über einschicken, Wochen oder Monate lang auf eine Reparatur warten.

Welche Nachteile hat ein Rasentraktor gegenüber einem Mähroboter?

Benötigen zur Lagerung relativ viel Platz

Rasentraktor sind vergleichsweise große Maschinen. Für die Lagerung eines solchen Geräts musst du etwa 2,5 bis 3 m Länge mal 0,8 bis 1,3 m Breite einplanen. Wenn der Platz begrenzt ist, musst du dir überlegen ob du den Platz dafür wirklich aufbringen kannst oder willst.

Mähroboter verbrauchen im Gegensatz dazu eigentlich gar kein Platz, denn sie befinden sich die meiste Zeit des Jahres auf der Fläche. Entweder sind sie gerade mähen, oder sie stehen auf der Ladestation. Im Winter kannst du deinen Mähroboter zum Winter Check-up bringen und ihn dort gleich einlagern lassen.

Hohe Betriebskosten

ein weiterer großer Minuspunkt von Rasentraktor und die Betriebskosten. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass Rasentraktoren üblicherweise mit einem Benzinmotor ausgestattet sind. Diese sind vergleichsweise recht Wartung aufwendig.

Damit der Motor auch über Jahre noch gut funktioniert, muss dieser regelmäßig gewartet werden. Dies bedeutet zum Beispiel ein regelmäßiger Austausch von Öl, Ölfilter, Luftfilter und Zündkerzen.

All das haste bei Mähroboter nicht. Darüber hinaus gibt es weitere Teile beim Rasentraktor die eine gelegentliche Wartung bekommen sollten. Hierzu zählen zum Beispiel die Lenkung, das Mähwerk, oder die Radaufhängung.

Hinzu kommt das auch die Energiekosten bei einem Rasentraktor relativ hoch sind.

Hoher Energieverbrauch

ein Rasentraktor hat immerhin mindestens 200 kg Leergewicht. Das muss alles bewegt werden während der Rasen gemäht wird. Daher wundert es auch nicht das selbst ein sparsamer Rasentraktor auf 1000 QM locker 1,5 l Benzin verbraucht – und das auf einer Fläche die sich effizient mähen lässt.

Bei einem Spritpreis von 1,10 Euro und wöchentlichem Mähen, kommst du bei 32 Wochenvegetationszeit des Rasens im Jahr, auf 52,80 Euro an Spritkosten. Zum Vergleich: ein Mähroboter verbraucht für die gleiche Fläche im Jahr 72 kWh. Wenn du von einem Strompreis von 0,28 Euro pro Kilowattstunde ausgehst, während das 20,20 Euro im Jahr.

Hoher Wartungsaufwand

Rasentraktor haben in relativ hohen Wartungsaufwand. Der Motor muss in Schuss gehalten werden, hierfür müssen Öl, Ölfilter, Luftfilter und Zündkerzen regelmäßig ausgetauscht werden. Auch viele andere Verschleißteile müssen regelmäßig gewartet oder ausgetauscht werden.

Hinzu kommt dann noch die Reinigung. Dieses bei einem Rasentraktor auf jeden Fall wesentlich aufwendiger, als bei einem Mähroboter. Der Arbeitsaufwand beim Rasentraktor ist also besonders hoch. Selbst wenn die eigentliche Arbeit auf der Rasenfläche relativ schnell geht, verglichen beispielsweise mit einem normalen Rasenmäher, hast du durch den hohen Wartungsaufwand schon relativ viel Arbeitsaufwand.

In diesem Punkt scheidet daher ein Mähroboter wesentlich besser ab. Dies setzt natürlich voraus, dass die über eine ideale Mähroboter Installation verfügst, die im ständigen Betrieb keine Probleme bereitet.

Oft höherer Anschaffungspreis als Mähroboter

Ein vernünftiger Rasentraktor kostet mindestens 2000 Euro aufwärts. Wenn du dann noch verschiedene Extras haben willst, kannst du sogar noch mehr ausgeben. Brauchst du zum Beispiel einen Rasentraktor, der größere Steigungen bewältigt, dann musst du noch mal 1000 oder 2000 Euro drauf rechnen (Stichwort: Druckumlaufschmierung).

Kommt dann noch hinzu das du einen recht verwinkelten Garten hast mit vielen Engstellen, dann brauchst du ein Rasentraktor mit einem kleinen Wendekreis. Den haben nur Geräte mit Mittellenker, die jedoch meistens nicht über einen Fangkorb verfügen. Jene mit Fangkorb kosten ab 5000 Euro aufwärts.

Zeitaufwand beim Mähen

Auch wenn die Arbeit mit einem Rasentraktor natürlich schneller geht als mit einem Malen Rasenmäher: über die Zeit kann das schon eine immense Zahl an Arbeitsstunden zusammenkommen.

Selbst wenn deine Fläche innerhalb einer Stunde abarbeiten kannst – was auf einer großen Fläche nur dann möglich ist, wenn diese möglichst einfach gestaltet ist – kommst du bei 32 Wochen im Jahr immerhin auf 32 Stunden. Das sind fast anderthalb Tage, die du nur mit Mähen beschäftigt bist. Ich weiß nicht wie‘s dir geht, aber ich hab besseres mit meiner Zeit zu tun.

Auf komplizierteren Flächen kann es sogar sein, dass du noch viel länger für das Mähen brauchst. Wenn du aufzuwenden und zurücksetzen musst, weil du viele Verwinkelungen und Engstellen im Garten hast, dauert das ganze natürlich noch mal länger.

Und dann bedenke den hohen Wartungsaufwand, der zu der Mähzeit noch hinzu kommt.

Bei vielen Hindernissen oder engen Passagen meist ungeeignet aufgrund des großen Wendekreises vieler Geräte

Gerade habe ich es schon mal kurz erwähnt: Rasentraktoren haben recht große Wendekreise. Das erschwert die Arbeit in verwinkelten und engen Gärten. Nur weil ein Garten eine große Fläche hat, als dass er noch nicht, dass er nicht auch gleichzeitig viele Engstellen haben kann.

Mit einem großen Wendekreis musst du bei der Arbeit viel rangieren und das kostet Zeit. Und die Stellen an die du mit dem Rasentraktor überhaupt nicht ran kommst, musst du dann noch mal mit einem Rasenmäher mähen.

In einem solchen Fall würde ich eher als ein Mähroboter tendieren. Es gibt mittlerweile Mähroboter, die auch mit sehr komplexen Flächen gut klarkommen. Auch Engstellen sind für die besseren Geräte kein Problem. Die Hersteller von Mähroboter haben sich hierfür schon eine ganze Reihe von nützlichen Funktionen einfallen lassen.

Sei es der alte Artificial Intelligence Algorithmen (kurz AIA) von WORX, oder CorridorCut von GARDENA, Engstellen sind für Mähroboter heutzutage kein Problem mehr. Multizonenfunktion, Fernstandpunkte, oder Nebenzonenfunktion, sind die Begriffe nach den du Ausschau halten musst, wenn du ein Mähroboter suchst, die sich für komplexe Flächen eignet.

Für sehr große komplexe Flächen würde ich dir sogar ein Mähroboter mit GPS empfehlen.

Bei vielen Büschen oder niedrigen Zweigen problematisch, da Lackierung des Geräts durch Kratzer beschädigt werden kann

ein Rasentraktor ist ein recht sperriges Gerät und wenn du viele Büsche oder niedrige Zweige deinem Garten hast, kann es dazu führen, dass dein Gerät eine ganze Menge Kratzer in der Lackierung bekommt.

Das sieht nicht nur unschön aus, sondern führt auch zu einer Wertminderung des Geräts. Hinzu kommt, dass die Lackierung natürlich auch eine Schutzfunktion gegen Rost erfüllt. Für solch ein Garten kann Rasentraktor also auch recht ungeeignet sein.

Rasentraktoren haben Probleme bei großen Steigungen

Rasentraktoren eignen sich ihr nicht für Gärten mit Steigung. Schon ab 10 % Steigung wird es problematisch, zumindest bei den meisten Geräten. Hat ein Rasentraktor keine Druckumlaufschmierung kann er bei größeren Steigungen ernsthaften Schaden nehmen.

Dann ist nämlich die Schmierung des Motors nicht mehr ausreichend gewährleistet. Nach wenigen Minuten können komplett hinüber sein.

Auch können Rasentraktoren an zu großen Steigungen umkippen, was für dich als Fahrer sehr gefährlich sein kann. Zudem brauchst du für größere Steigungen ein Gerät mit mehr PS. Bei größeren Steigungen ab 30 % müsstest du, wenn du unbedingt ein fahrbares Gerät haben willst, schon auf einen Weinbergschlepper ausweichen. Diese kosten dann ab 4000 Euro aufwärts.

Zwar kommt und jeder Mähroboter mit großen Steigungen klar, jedoch gibt es extra Geräte die Versteigerung geeignet sind. Bis 45 % Steigung gibt es noch eine recht große Auswahl an Geräten. Und selbst bis 70 % Steigung, was wirklich schon extrem ist, gibt es Mähroboter, die solche Steigungen bewältigen können.

In punkto Steigung Mähroboter also einen klaren Vorteil gegenüber Rasentraktoren.

Rasentraktoren und Aufsitzmäher sind nicht das gleiche

Vielen ist nicht bewusst, dass Rasentraktoren und auch Sitz mehr nicht das gleiche sind. Auf Sitz mehr sind anders aufgebaut als Rasentraktoren. Bei ihnen sitzt man gewissermaßen auf dem Motor, während sich beim Rasentraktor der Motor vorne unter der Motorhaube befindet.

Die beiden Geräte unterscheiden sich allerdings nicht nur durch ihr Aussehen: Rasentraktoren sind mit wesentlich mehr PS ausgestattet. Sie sind dafür allerdings auch etwas teurer. Ein weiterer Unterschied besteht in der Schnittbreite. Die meisten auf Sitz mehr verfügen über eine Schnittbreite zwischen 40 bis maximal 100 cm. Bei Rasentraktoren kann diese noch um einiges größer sein.

Ein weiterer Vorteil von Rasentraktoren gegenüber auf Sitz mähen ist, dass du sie nicht nur zum Rasenmähen benutzen kannst. Denn Rasentraktoren können auf unterschiedliche Art und Weise aufgerüstet werden: Schneeketten, Schneefräsen, Schneeschilde, oder Streusalz-Anhänger sind typische Upgrades, mit denen du denn Rasentraktoren ausstatten kannst. Diese kosten allerdings natürlich noch mal extra.

Kostenvergleich Rasentraktor, Aufsitzmäher und Mähroboter

Rasentraktoren haben also mehr Power, eine größere Schnittbreite und mehr Upgrade-Möglichkeiten. Gleichzeitig sind sie auch um einiges teurer als Aufsitzmäher. Während du einen ordentlichen Aufsitzmäher schon ab knapp 1000 Euro bekommst, musst du für einen vernünftigen Rasentraktoren schon zwischen 3000 und 6000 Euro aufbringen. Diverse Zusätze wie zum Beispiel eine Schneefräse kosten dann noch mal extra.

Doch wie sieht es mit den Kosten für ein Mähroboter aus? Wenn du einen 1000 QM großen Garten mit nicht allzu großer Steigung hast, kommst du schon mit einem Mähroboter für 1300 Euro hin (z. B. ein Mähroboter von WORX). Bei größerer Steigung geht es schon Richtung 2000 Euro (geeignete Marke wäre HUSQVARNA).

Darüber hinaus kannst du eigentlich rechnen: für jede zusätzliche 1000 QM, die der Mähroboter schafft, kostet er 1000 Euro mehr. Für eine Fläche von 3000 QM kannst du also mit 3000 Euro rechnen. Mähroboter dieser Preisklasse sind meistens automatisch für Steigungen bis 45 % ausgelegt. Hierbei ist zu beachten, dass im Randbereich in der Nähe des Begrenzungskabels, die maximale Steigung nur 15 % betragen darf.

Wenn du über extreme Steigungen in deinem Garten verfügst, kommt er Rasentraktoren Aufsitzmäher sowieso nicht infrage. Für Steigungen bis 70 % gibt es spezielle Mähroboter, die mit solchen extremen Steigungen klarkommen: ein solches Modell wäre zum Beispiel der HUSQVARNA Automower 435X AWD.

Wir haben hier auf dem Blog verschiedene Empfehlung für Mähroboter für unterschiedlich große Flächen zusammengestellt:

Fazit

Ob Rasentraktoren oder Mähroboter – du kannst nicht sagen das eine oder das andere es besser. Vielmehr kommt es auf die individuelle Situation an. Kostentechnisch sind Mähroboter eigentlich die günstigere Variante. In vielen Fällen sind die Anschaffungskosten niedriger, vor allen Dingen sind aber auch die laufenden Kosten niedriger als beim Rasentraktoren.

Auch sparst du eine Menge Arbeit mit dem Rasenmähen und den Wartungsarbeiten der Geräte, da Mähroboter vergleichsweise wartungsarm sind. Jedoch sind Mähroboter nicht für jeden Garten geeignet: damit der Mähroboter wirklich reibungslos seine Arbeit machen kann, müssen manche Gärten erst einmal umfangreich angepasst werden.

Erst das Verlegen von Rasenkantenstein das Ausbessern von Unebenheiten macht den Garten zu einem idealen Mähroboter-Garten. Zudem sind Mähroboter recht komplexe Geräte, die in vielen Fällen nicht so ohne weiteres selbst repariert werden können.

Mähroboter können jedoch auch die Rasenqualität deutlich verbessern und können praktischerweise auch in eigene Abwesenheit mähen. Nicht zuletzt gibt es spezielle Modelle, die auch mit großen Steigungen klarkommen, an den Aufsitzmäher oder Rasentraktoren versagen würden. Daher ist die Anschaffung eines Mähroboters durchaus eine Überlegung wert.

*Angaben ohne Gewähr.

Matthias

Matthias Müller ist einer der Gründer dieses Blogs. Er beschäftigt sich leidenschaftlich gern mit allen Themen rund um Automatisierung, Robotik und Zukunftstechnologien. Gleichzeitig ist er ein großer Naturliebhaber und daher fasziniert von dem ungewöhnlichen Zusammenspiel aus Robotern und Natur.

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Mai 18, 2020

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