Saugroboter für Parkett: Das solltest du beachten

Saugroboter für Parkett: Das solltest du beachten

Saugroboter flitzen tagtäglich über die unterschiedlichsten Böden. Auch über Parkett. Dieser Bodenbelag ist jedoch etwas empfindlicher als ein anderer und benötigt deshalb besondere Pflege. 

Saugroboter für Parkett müssen über eine hohe Saugleistung und die richtigen Borsten verfügen. Auch die Navigation spielt eine wichtige Rolle bei Parkett, denn die Fugen sollten auch abgesaugt werden. Die besten Saugroboter für Parkett verfügen über eine Saugleistung über 1500 Pa. Ein Wischroboter muss über eine Wasserdosierfunktion verfügen, ansonsten besteht die Gefahr, das Parkett zu beschädigen.

Parkett kann unterschiedliche Oberflächenbehandlungen haben, die eine unterschiedliche Pflege bedürfen. Sowohl beim Saugen als auch beim Wischen kann ein ungeeigneter Saugroboter Schäden verursachen. Das richtige Modell und ein paar Tipps und Tricks sorgen für ein optimales Reinigungsergebnis. 

Parkett hat verschiedene Veredelungsvarianten

Parkett ist ein sehr edler Bodenbelag, der nicht nur einen besonderen Look hat, sondern auch eine besondere Pflege braucht. Parkett kann verschiedene Oberflächenveredelungen haben. Eines haben aber alle gemeinsam. Sie sind bei der Reinigung und Pflege anspruchsvoller als Böden aus Kunststoff wie Laminat oder Vinyl. Hier eine Übersicht über die unterschiedlichen Oberflächenveredelungen für Parkett:

Unbehandelt: Obzwar Holz ein sehr robuster Rohstoff ist, ist ein unbehandelter Parkett-Boden im eigenen Zuhause nicht zu empfehlen. Ohne Schutz ist die Gefahr groß, dass er schnell beschädigt wird. Kratzer, Flecken und Wasserschäden können in der Regel nicht mehr gerettet werden. Deshalb ist eine Oberflächenbehandlung in jedem Fall zu empfehlen. 

Lackiert: Eine Oberflächenveredelung durch Lack sorgt für eine robuste und widerstandsfähige Schutzschicht des Parketts. Der Vorteil bei dieser Veredelung liegt vor allem darin, dass das Parkett unempfindlicher wird. Mittlerweile gibt es auch Lacke auf Wasserbasis, die ohne bedenkliche Inhaltsstoffe wie Lösemittel auskommen. Bei dieser Veredelung ist das Parkett auf der Oberseite versiegelt.

Schäden entstehen erst, wenn etwas diese Schicht durchdringt. Das kann ein heruntergefallenes Messer sein oder ein spitzer Stein im Schuh, der die Versiegelung beschädigt. Darunter ist das Parkett nicht mehr geschützt. 

Lackiertes Parkett erkennst du an seiner glänzenden und ruhig wirkenden Optik. Da sich Kratzer nicht mehr ausbessern lassen und das Holz darunter ungeschützt ist, ist es wichtig, dass bei dieser Veredelung nur nebelfeucht gewischt wird.

Geölt bzw. gewachst: Eine Veredelung aus einer Kombination von Öl und Wachs ist sehr beliebt. Das Öl lässt das Holz atmen, das Wachs legt sich als Schutz auf die Oberfläche. Dies Veredelung mit hochwertigen Produkten sorgt für eine dauerhafte Widerstandsfähigkeit, die dem Holz die Möglichkeit zum Atmen lassen. Der Mix aus Öl und Wachs lässt sich auch bei Gebrauchsspuren schnell und unkompliziert ausbessern. 

Geöltes bzw. gewachstes Parkett verfügt über einen naturbelassenen und rustikalen Look. Im Gegensatz zum lackierten Parkett hast du hier das Gefühl von echtem Holz unter deinen Füßen. Bei der Pflege ist es wichtig, dass der Saugroboter über eine weiche Bürste verfügt. Wischen solltest du auch diese Parkett-Veredelung nur nebelfeucht. 

UV-Öl-behandelt: Bei dieser Variante wird das Öl durch UV-Bestrahlung zum Aushärten gebracht. Das sorgt für eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Kratzer. Wichtig bei dieser Veredelung ist, dass es eine offenporige Variante ist, damit das Holz noch atmen kann und spätere potentielle Ausbesserungen einfacher sind. Optisch gibt es bei dieser Variante kaum Unterschiede zur Veredelung mit Lack. 

Mit dieser Veredelungsvariante ist das Parkett unempfindlicher gegenüber Schmutz und Feuchtigkeit. Kleine Kratzer können zwar ausgebessert werden, trotzdem sollte der Boden nicht nass-gewischt oder mit einem Saugroboter gesaugt werden, der eine geringe Saugleistung aufweist. 

Oxidativ geölt: Bei dieser Variante wird das Öl nicht mit einer UV-Bestrahlung gehärtet, sondern durch den Kontakt mit Sauerstoff. Dieser kommt automatisch aus der Umgebung und sorgt für mehr Robustheit des Parketts. Durch diese Veredelung kann das Holz weiterhin atmen und die Neu-Einpflege sowie Ausbesserungen im Nachhinein sind problemlos möglich. 

Oxidativ geölte Böden haben ein seidenmattes Aussehen mit einer natürlichen Textur. Im Gegensatz zur Öl-veredelung mit UV ist bei dieser Variante eine Ersteinpflege nötig. Wie bei allen anderen Varianten ist hier eine schonende Pflege durch leistungsstarke Saugroboter und Wischroboter mit Wasserdosier-Funktion empfehlenswert. 

Tipp: Bei geöltem Parkett ein wenig Holzseife ins Reinigungswasser geben. Diese Seife verfügt über rückfettende Eigenschaften und lässt das Parkett länger wie neu erstrahlen. Das zieht die Intensivpflege mit Öl etwas nach hinten. 

Welche Variante am besten passt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Die Pflege und Schonung des Parkettbodens ist ausschlaggebend, wie lange es der Boden unbeschadet übersteht. Die Pflege von versiegeltem Parkett ist unkomplizierter als die von unversiegeltem. Eine große Hilfe bei der täglichen Pflege sind passende Saugroboter. 

Was muss der Saugroboter bei Parkett können?

Ein Saugroboter nimmt viel Arbeit bei der täglichen Hausarbeit ab. Damit er aber ein zufriedenstellendes Ergebnis auf dem Parkett-Boden erzielt und keine Schäden verursacht, gibt es einige Punkte, die beachtet werden sollten.

Saugroboter für Parkett brauchen eine hohe Saugleistung

Auf glatten Flächen erfüllt schon eine geringe Saugleistung ihren Zweck. Anders ist es bei Parkett. Dieser Boden verfügt über Fugen, in denen bevorzugt Schmutz und Staub versinken. Zum Einen ist bereits deshalb eine hohe Saugleistung von Nöten. Zum Anderen besteht der Haushaltschmutz nicht nur aus Staub und feinen Schmutzteilchen, sondern auch aus schwereren Bestandteilen wie Sand oder kleinen Steinchen. Damit diese restlos eingesaugt werden, wird eine hohe Saugleistung benötigt. 

Ist die Saugleistung zu gering, kann der Saugroboter die schwereren Teile nicht sofort einsaugen. Dadurch kann es passieren, dass er kleine Steinchen mehrmals über das Parkett schiebt und diese dann Kratzer und Schäden anrichten. Ein weiterer wichtiger Part des Saugroboters bei Parkett stellen die Bürsten dar. 

Spezielle Parkett-Bürsten sorgen für ein besseres Ergebnis 

Normalerweise liegt bei jedem Modell eine spezielle Parkettbürste beim Lieferumfang bei. Ansonsten kann sie auch nachträglich oft beim Hersteller gekauft werden. 

Die Bürste ist der Teil des Saugroboters, der den Schmutz einkehrt. Die speziellen Parkettbürsten sind perfekt auf den Boden abgestimmt. Wichtig bei der Bürste ist, dass sie sich bei voller Saugleistung nicht am Boden festsaugt. Dabei könnte die Oberfläche beschädigt werden. Wichtig ist, dass die Borsten einen Abstand zum Boden haben, sodass die Düsen nicht mit dem Boden in Berührung kommen. Gleichzeitig sollte der Schmutz und Staub restlos eingesaugt werden, was eine sehr hohe Saugkraft voraussetzt.  

Die falschen Räder können das Parkett beschädigen

Die falschen Räder können, wie die falsche Bürste, zu Schäden im Parkett führen. Das Problem ist, dass bei einem Saugroboter das gesamte Gewicht auf den Rädern liegt. Zu kleine Räder beispielsweise neigen dazu, schneller zu blockieren als größere. Außerdem verkeilen sich kleine Steinchen gerne in den Rollen, die sie dann vor sich herschieben und die Kratzer verursachen. 

Das Material der Räder stellt auch eine wichtige Komponente dar, wenn es um die ideale Reinigung von Parkett geht. Diese sollten in jedem Fall besser aus einem harten Material sein. Weiche Materialien verlieren gerne einen Abrieb und Steine verkeilten sich schneller darin. 

Ein Saugroboter mit guter Navigation reinigt entlang der Fugen 

Bei der Reinigung von Parkett ist wichtig, mit welcher Navigation der Saugroboter seine Runden dreht. Der Saugroboter muss seine Reinigungsrichtung den Fugen anpassen können, damit der Schmutz darin nicht liegenbleibt. Außerdem ist es wichtig, dass der Saugroboter Kollisionen mit Möbeln oder Dekoration vermeidet. 

Bei Parkett ist reinigungstechnisch weniger mehr. Parkett sollte nicht täglich gesaugt werden, deshalb ist eine intelligente Navigation von Vorteil. Dadurch weiß der Saugroboter, wo er schon war und wo er noch saugen muss. Das verhindert, dass der Boden an einer Stelle gar nicht gesaugt und an einer anderen Stelle mehrfach unnötig abgefahren wird.  

Die besten Saugroboter für Parkett

Besonders geeignet für Parkett-Böden sind Saugroboter mit einer hohen Saugkraft. Wichtig dabei ist, dass die Saugleistung nicht mit der Watt-Zahl verwechselt wird. Es kommt auf das Zusammenspiel von Leistungsaufnahme, Saugkraft und die Weitergabe der beiden Energien auf die Bürste an. Eine hohe Watt-Zahl ist also von Vorteil, aber nicht zwingend nötig.

Folgende Modelle überzeugen bei der Reinigung von Parkett-Böden. Diese leisten auch ideale Vorarbeit, um das Parkett anschließend zu wischen bzw. von einem Saug-Wisch-Roboter wischen zu lassen. 

iRobot Roomba i7: Leistungsstarker Saugroboter mit Absaugstation

Das Modell von iRobot überzeugt vor allem durch seine hohe Saugleistung. Dadurch wird das Gerät zu einem wahren Allrounder. Es ist geeignet für Parkett, Fliesen und Teppichböden. Staub und Schmutz in den Fugen von Parkett ist für dieses Modell kein Problem. Auch durch die intelligente Navigation und die Schmutzerkennung ist dieser Saugroboter geeignet für Parkett. 

Mit seinem Preis von 700 Euro gehört dieses Modell sicherlich zum hochpreisigen Segment, aber der Saugroboter überzeugt mit etlichen Vorteilen für Parkett. Er verfügt über eine genaue Kartierung der Räume und zuverlässige Reinigungsdurchläufe. Außerdem hat der Saugroboter große und starke Räder und eine Saugleistung bis zu 1.800 Pa. Einsteigermodelle liegen zwischen 1.000 und 1.500 Pa.

Außerdem ist bei der Bürste ein Gummibelag angebracht. Das sorgt für eine hohe Saugkraft. Wichtig dabei ist, dass Modelle mit Gummibelag verstellbare Bürsten haben, ansonsten könnte die Reinigung von Teppichböden ein Problem werden. 

Zudem gibt es eine etwas teurere Variante, den iRobot Roomba i7+, der über eine Absaugstation verfügt. Diese entleert den Staubbehälter des Saugroboters jedes Mal, wenn er zurück in die Ladestation fährt. Dadurch musst du den Saugroboter nicht ständig selber entleeren. Hierfür musst du meist etwa 150 Euro mehr ausgeben.

Die beiden Geräte erhältst du sehr günstig bei Amazon:

DEEBOT 950 von Ecovacs: Enorme Saugleistung und großer Akku

Dieses Modell überzeugt vor allem bei größeren Wohnungen. Der Akku hält im Vergleich zu anderen Modellen länger, ohne dass die Saugleistung in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Saugleistung liegt bei diesem Gerät bei bis zu 2.000 Pa. Außerdem handelt es sich hierbei um ein Kombi-Gerät. Der Deebot 950 kann saugen und wischen. 

Dieses Modell arbeitet mit oder ohne Rollbürste und ist so für verschiedene Böden geeignet. Außerdem fährt der Saugroboter geordnete Bahnen und kann so die Fugen von Parkett mitsaugen. Preislich liegt der das Modell mit 400 Euro im mittel-preisigen Segment. 

Seine Teppicherkennung ermöglicht es, dass der Saugroboter automatisch zwischen einer Reinigung mit Klopfbürste für Teppiche und Direktabsaugung bei Hartböden wie Parkett wechselt. Den Ecovacs DEEBOT 950 erhältst du unter anderem hier bei AmazonOpens in a new tab..

Roborock S5 Max: Sehr präzise Navigation und hohe Saugleistung

Dieses Modell überzeugt mit seiner guten Navigation mit Laser-Raumvermessung und einer maximalen Saugkraft von 2.000 Pa. Durch die präzise Navigation fährt dieses Modell sehr nah an Leisten heran und die Seitenbürsten bringen Schmutz und Staub in die Saugöffnung. 

Das Modell liegt wie der Deebot 950 mit 400,00 € im mittel-preisigen Segment und überzeugt mit vielen Vorteilen. Der Saugroboter kann mit einem individuellen Putzplan ausgestattet werden, ist Alexa-kompatibel und unter dem Punkt „Reinigungsverlauf“ können Statistiken zu den einzeln durchgeführten Reinigungsgängen abgerufen werden.

Bei diesem Modell handelt es sich zudem um einen Saugroboter mit Wischfunktion. Der große Vorteil bei diesem Modell ist die Wasserregulierung über die App. Diese ist unerlässlich, wenn es um die Wischfunktion auf Parkett geht. Den Roborock S5 Max findest du ebenfalls bei AmazonOpens in a new tab..

Wischfunktion bei Parkett: die Problematik

Wasser ist für unbehandelte Holzböden der Todfeind. Unbehandeltes Holz kann das Wasser ungehindert aufnehmen und aufquellen. Das kann zu schwerwiegenden Schäden führen. Bevor ein Wischroboter seine Arbeit auf Parkett verrichtet, sollte der Boden vorher unbedingt gesaugt werden. 

Auch beim Wischroboter gelten dieselben Regeln wie beim Saugroboter. Eine systematische Navigation ist besser als eine Navigation mit Chaos-Prinzip. Dadurch wird der gesamte Boden systematisch und nicht per Zufall gewischt. Außerdem können die meisten Wischroboter via App so programmiert werden, dass sie die Fugen des Parketts abfahren. Das sorgt zusätzlich für ein besseres Reinigungsergebnis. 

Wischroboter funktionieren im Grunde gleich wie Saugroboter. Sie verfügen über einen Wassertank und ein Wischtuch. Der Wassertank gibt eine geringe Menge Wasser an das befestigte Wischtuch ab. Bestenfalls ist die Wassermenge regelbar, ansonsten besteht die Gefahr, dass das Parkett zu nass gewischt wird.

Wenn zu viel Wasser auf das Parkett gelangt, kann das Wasser in die Fugen laufen, was das Aufquellen des Parketts zur Folge hat. Das kann vor allem bei unversiegeltem Parkett passieren, deshalb ist der Einsatz von Wischrobotern nur auf Parkett mit Oberflächenveredelung zu empfehlen. 

Dennoch ist auch hier Vorsicht geboten. Versiegeltem Parkett sieht man Schäden nicht so schnell an. Wenn Wasser in die nicht mehr geschützte untere Schicht gelangt, breitet es sich ungehindert auf das unbehandelte Holz aus. Durch die Versiegelung trocknet der Boden nicht so schnell und es kann zu Schimmel und anderen Schäden führen. 

Wischfunktion bei Parkett: Das ist wichtig

Beim Wischen von Parkett ist es wichtig, dass nur feucht gewischt wird. Deshalb unbedingt darauf achten, dass der Wischroboter bzw. der Wisch-Saug-Roboter über eine Dosierfunktion verfügt, bei welcher der Wassereinsatz geregelt werden kann. Optimal für Parkett sind Modelle, die zusätzlich über eine Trockenwischfunktion verfügen. 

Die Trockenwischfunktion ist vor allem bei unbehandeltem Parkett unerlässlich. Dieses ist zwar weniger anfällig für Kratzer, dafür aber für Wasserschäden. Bei behandeltem Parkett ist es genau umgekehrt. Versiegeltes Parkett kann feucht gewischt werden, ist aber anfälliger für Kratzer aufgrund von Sandkörnern oder anderen kleinen Schmutzpartikeln. 

Auch wenn der Wischroboter die Arbeit des händischen Wischens abnimmt, sollte er niemals unbeaufsichtigt zur Arbeit schreiten. Schnell kann es passieren, dass er sich beispielsweise an einem herumliegenden Kabel oder zwischen zwei Stuhlbeinen verkeilt und kontinuierlich Wasser auf die gleiche Stelle abgibt. Das kann zu unschönen Wasserflecken und Schäden führen.

Außerdem ist nicht jeder Wischroboter für Parkett geeignet. Modelle, die nicht über eine Wasserdosierung verfügen, geben meist zu viel Wasser ab und sind somit nicht für Parkett geeignet. Ein sparsamer Umgang mit Wasser ist ein Muss beim Wischen von Parkett. 

Die besten Wischroboter bei Parkett

Es gibt auf dem Markt eine Vielzahl an Wischrobotern. Für empfindliche Bodenbeläge wie Parkett eignen sich nicht alle. Folgende Wischroboter eignen sich für den Einsatz auf Parkett-Böden.

Braava m6134 von iRobot: Saugroboter mit Trockenreinigungsmodus für geölte Parkettböden

Der Wischroboter überzeugt mit einer Kombination aus Nasswischkraft und dem Trockenreinigungsmodus. Dieses Modell ist vor allem für geölte Parkettböden geeignet. Durch die intelligente Raumplanung weiß der Wischroboter genau, in welchem Raum er sich befindet und welches Reinigungsprogramm er verwenden muss. Über Sensoren erkennt er Teppich, Fliesen und Parkett. 

Die Mikrofasertücher zum Nasswischen sind waschbar und lösen klebrigen Schmutz und Ablagerungen. Beim Trockenfegen werden Schmutz, Staub und Tierhaare einfach aufgefangen. 

Der Wischroboter liegt preislich bei 600 Euro und ist auf Amazon erhältlichOpens in a new tab..

MD 18379 von Medion: Hohe Akkulaufzeit und großer Wasserbehälter 

Dieser Wischroboter überzeugt mit seiner hohen Akkulaufzeit und seinem großen Wasserbehälter. Dieses Modell hält mehr als eine Stunde durch und kann 0,8l Wasser fassen. 

Außerdem reinigt dieser Wischroboter systematisch den Boden und verschiedene Reinigungsmodi sorgen dafür, dass jeder Boden die richtige Pflege bekommt. Das Modell ist via Fernbedienung programmierbar. 

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass dieser Wischroboter eine Wischwalze und eine Schmutzwasserabsaugung mit Gummilippe besitzt, die ein Zurückbleiben von Wasserstellen verhindert. 

Preislich liegt der MD 18379 bei 250 Euro. Hier findest du ihn auf AmazonOpens in a new tab..

Xiamoni Roborock S6 MaxV: Saugwischroboter mit intelligenten Konfigurationsmöglichkeiten

Dieses Modell ist ein Hybrid-Roboter der saugen und wischen kann. Zahlreiche Sensoren sorgen dafür, dass er Hindernisse gekonnt umschifft und er kann mehrere Karten speichern. Außerdem können Zonen eingerichtet werden, die entweder nicht gesaugt oder nicht gewischt werden sollen. 

Das Modell ist sehr gut für Parkettböden geeignet, da für jeden Raum die gewünschte Wassermenge eingestellt werden kann. Auch eine bestimmte Reihenfolge von Räumen und Reinigungen ist einstellbar. Dadurch werden Holzböden nicht unnötig oft oder zu viel gewischt. 

Preislich liegt dieses Modell bei 400 Euro und ist unter anderem auf Amazon erhältlichOpens in a new tab..

Die optimalen Reinigungsmittel für Parkett

Wischroboter reinigen den Boden mit dem richtigen Reinigungsmittel noch gründlicher. Du solltest davon absehen, einfach irgendein Reinigungsmittel zu kaufen. Viele davon enthalte aggressive Inhaltsstoffe, die sowohl den Boden als auch den Roboter angreifen können. 

Empfehlenswert ist ein milder Bodenreiniger, ein selbst abgemischter Essigreiniger oder ein Bio-Reinigungsmittel, das frei von aggressiven Chemikalien ist. Am besten ist es, auf die Empfehlung des Herstellers zu achten. 

Hersteller wie iRobot empfehlen, nur den eigenen Reiniger zu verwenden. Dieser kann zumal etwas teurer sein, aber man ist definitiv auf der sicheren Seite, wenn man sich an die Empfehlung hält. 

Mittlerweile gibt es auf dem Markt aber auch Reiniger für Wischroboter, die sehr milde Inhaltsstoffe haben, welche weder den Boden noch den Roboter schaden. Diese gibt es oft in bereits dosierten Füllungen zu kaufen. So kann eine Dosierung für eine Tankfüllung verwendet werden und der Boden wird streifenfrei sauber. 

Der Vorteil bei der Verwendung von Reinigungsmitteln ist zudem, dass Wischroboter meist nur mit einem Mikrofasertuch wischen und nicht mit einer Bürste. Hartnäckige Verschmutzungen lassen sich lediglich nur mit Wasser oft schwer lösen. Reinigungsmittel können auch diese Verunreinigungen lösen. 

Fazit

Parkett ist zwar empfindlicher als ein anderer Bodenbelag, aber mit dem richtigen Modell steht einem zufriedenstellenden Reinigungsergebnis nichts mehr im Wege. Auch bei Wisch-Robotern muss auf Punkte wie die Wasserdosierfunktion und eine Trockenwischfunktion für unbehandeltes Parkett geachtet werden. 

Barbara Hofer

Barbara arbeitet als freiberufliche Texterin und Übersetzerin. Sie ist sehr technikaffin und kann hier beide Leidenschaften kombinieren: schreiben über Technik. Für sie eine absolute Win-win-Situation.

August 13, 2021

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