Saugroboter und Katzenstreu: Das solltest du beachten

Saugroboter und Katzenstreu: Das solltest du beachten

Wenn du eine Katze hast und einen Saugroboter suchst, der zuverlässig Katzenstreu aufsaugen kann, solltest du einige Dinge beachten. In diesem Artikel erfährst du, worauf du bei Saugrobotern für Katzenstreu achten solltest und welche Saugroboter sich besonders eignen.

Saugroboter, die sich zum Beseitigen von Katzenstreu eignen, sollten über eine hohe Saugleistung (Richtwert 2000 Pascal) verfügen und einen ausreichend großen Staubbehälter (min. 600 ml) haben. Vorteilhaft ist ferner, wenn sie gut in die Ecken kommen, Hindernisse erkennen und leise arbeiten. 

Katzenstreu-Partikel sind grobkörniger und schwerer als Krümel, Staubmäuse und Fusseln. Und sie verteilen sich ganz besonders gern in den hintersten Ecken. Daher solltest du darauf achten, dass dein Saugroboter über die nötigen Voraussetzungen verfügt, wenn er es neben leichtem Alltagsschmutz vor allem auch mit sorgfältig verteilten Streukügelchen aus der Katzentoilette aufnehmen soll. 

Wir erklären dir im folgenden, welche Beschaffenheiten besonders wichtig sind und was du berücksichtigen solltest. So erhältst du letztendlich einen guten Einblick, worauf du achten musst, wenn du einen guten Saugroboter suchst, der mit Katzenstreu umgehen kann.

Als Katzenfreund möchtest du wahrscheinlich aber nicht nur, dass das Gerät den Boden von Streu und Tierhaaren befreit, sondern auch, dass es möglichst angenehm für deine Samtpfote ist. Welche Faktoren da eine Rolle spielen, erfährst du hier ebenfalls.

Was ist bei Saugrobotern und Katzenstreu zu beachten?

Auch, wenn deine Katzentoilette eine Abdeckung hat und du dir alle Mühe gibst, die Wohnung sauber zu halten, verteilt dein Stubentiger vermutlich regelmäßig einen Teil seines stillen Örtchens in alle Richtungen. 

Damit du jedoch nicht ständig hinterherfegen musst, kann ein Saugroboter eine enorme Hilfe dabei sein, dir das tägliche Kehren abzunehmen. Du kannst ihn fahren lassen, wenn du außer Haus bist und hast so stets einen sauberen Boden. 

Du brauchst jedoch den richtigen Saugroboter dafür. Denn nicht jeder Roboter ist dafür geeignet und schafft Katzenstreu mit links. Was muss er können, damit der Kauf kein Reinfall wird? Und was ist sonst noch zu beachten, wenn man möchte, dass Katze und Roboter in Harmonie zusammenleben?

  1. Starke Saugkraft 

Ein schwacher Sauger tut es bei Katzenstreu nicht. Achte daher darauf, dass die Saugleistung um 2000 Pascal beträgt. Wie gut ein Saugroboter saugt, hängt jedoch nicht nur vom Pascal-Wert, sondern auch von anderen Faktoren ab, wie zum Beispiel seiner Gerätekonstruktion oder der Beschaffenheit deines Bodens. 

Auf glatten Böden kommst du in einigen Fällen wahrscheinlich auch mit weniger als 2000 Pascal weiter. Hast Du jedoch Teppichboden, hilft jedes bisschen mehr Saugkraft. Wenn du genau wissen möchtest, was eine gute Saugkraft bei Saugrobotern ausmacht, erläutern wir das in diesem Artikel ausführlich.

  1. Gute Staubbehälter-Kapazität

Katzenstreu verbraucht generell mehr Platz im Staubbehälter als gewöhnliche Wollmäuse und Flusen. Bei Saugrobotern mit relativ kleiner Staubbehälter-Kapazität musst du sehr oft ausleeren. Investier daher lieber in einen Saugroboter mit ordentlich Staubbehälter-Volumen (ab 600 ml). Die Spitzenreiter in Sachen Staubbehälter-Volumen können sogar bis zu 900 ml fassen.

  1. Leises Arbeiten

Leises Arbeiten ist natürlich kein Kriterium, das unmittelbar damit zusammenhängt, wie gut ein Saugroboter mit Katzenstreu umgehen kann. Wenn das Gerät geräuscharm ist, fühlt sich deine Katze mit der kleinen herumfahrenden Maschine jedoch höchstwahrscheinlich wohler. Leise Modelle messen um 60 Dezibel. Der Roborock S6 kommt im Extra-Silent-Modus zum Beispiel nur auf 47 Dezibel, das ist extrem leise!

  1. Gute Hinderniserkennung

Damit der Saugroboter, deine Katze und du harmonisch zusammenleben können, sollte dein neuer elektronischer Helfer das Katzenklo, den Kratzbaum, Futternäpfe oder Katzenspielzeug sicher umschiffen können. Wenn ihre “Heiligtümer” ausgespart und nicht angerempelt werden, ist das nicht nur angenehmer für dich, sondern auch vertrauenserregender für deine Katze. Der Deebot Ozmo T8 AIVI oder der iRobot J7 können sogar um Kabel und Socken herumnavigieren.

  1. Programmierbarkeit

Haustiere sind Gewohnheitstiere und fühlen sich am wohlsten, wenn alles Tag für Tag einen geregelten Gang geht. Saugroboter, die sich programmieren lassen und immer zur selben Zeit saugen, können dazu beitragen, dass sich dein Stubentiger 

leichter an das Gerät (und einen immer gleichen Saugturnus in ihrem Tagesablauf) gewöhnt.

  1. Ecken-Manövrierbarkeit

Da sich Katzenstreu-Körner oft bevorzugt in den Ecken ansammeln, zieh in Erwägung, ob du möglicherweise mit einem halbrunden Modell (wie die von Vorwerk oder AEG) in D-Form gut bedient bist. Aufgrund ihrer Bauform können sie Ecken im Gegensatz zu runden Modellen direkt anfahren. 

Wenn du dich für ein rundes Modell entscheidest, solltest du darauf achten, dass das Gerät zumindest eine Seitenbürste hat – das ist eine sich rotierende Bürste am Rande des Saugroboters. Damit kann der Saugroboter auch einigermaßen Schmutz aus Kanten herausholen und in Richtung Hauptbürste “fegen”. 

Welches sind Saugroboter, die sich für Katzenstreu und Katzen im Haushalt gut eignen?

Modelle, die die wichtigsten Kriterien erfüllen (hohe Saugkraft von mindestens 2000 Pascal, großes Volumen beim Staubbehälter, leise und smart), sind zum Beispiel diese:

  1. Deebot N8 Pro von Ecovacs

Max. Saugleistung: 2600 Pascal

Lautstärke: 67 Dezibel

Staubbehälter-Kapazität: 420 ml
Vorteile: sehr hohe Saugleistung, smarte Navigation, Hinderniserkennung mit 3D-Scan-Algorithmus, Uhrzeiten-Programmierung

Nachteile: Relativ geringes Fassungsvermögen, zählt mit 67 Dezibel nicht unbedingt zu den leisesten Saugrobotern

Preis: Euro 385,99

  1. Trifo Lucy

Max. Saugleistung: 3000 Pascal

Lautstärke: 60 dB

Staubbehälter-Kapazität: 600 ml
Vorteile: Hohe Saugleistung, hohe Staubbehälter-Kapazität, Zeitprogrammierung

Nachteile: Vergleichsweise hoher Preis

Preis: Um 599,99 Euro

  1. Roborock S6 MaxV

Max. Saugleistung: 2500 Pascal

Lautstärke: 67 Dezibel, 47 Dezibel im Extra-Silent-Modus

Staubbehälter-Kapazität: 460 ml
Vorteile: Extrem leise im Extra-Silent Modus, sichere Hinderniserkennung dank KI-Dual-Kamera

Nachteile: Durchschnittliches Fassungsvermögen, relativ hoher Preis

Preis: Euro 455,99

  1. Tesvor M1

Max. Saugleistung: 4000 Pascal

Lautstärke: 68 dB

Staubbehälter-Kapazität: 600 ml
Vorteile: Sehr hohe Saugleistung (laut Hersteller), hohe Staubbehälter-Kapazität, niedriger Preis, Seitenbürsten, gutes Preis-Leistungsverhältnis, Zeitprogrammierung

Nachteile: Laut Nutzerberichten sehr laut im mittleren und hohen Saugmodus

Preis: Um 185 Euro

Fazit

Bei einem Saugroboter, der Katzenstreu schafft und ein idealer Begleiter in einem Haushalt mit Katzen ist, kommt es auf die richtige Kombination aus Saugkraft, Staubbehälter-Volumen und anderen Faktoren an. Du hast nun einige Anhaltspunkte, was bei einer Anschaffung zu beachten ist. 

Nicht jedes Gerät kann möglicherweise in allen Kriterien punkten, aber du kannst aufgrund dieser Informationen nun nach dem Gerät suchen, das deinen Anforderungen am besten gerecht wird.

Wenn es dir am allerwichtigsten ist, dass der Roboter Katzenstreu-Reste auf jeden Fall zuverlässig aufsaugt (auch auf Teppich) und es dir nicht so sehr etwas ausmacht, den Behälter öfter zu leeren, wählst du eventuell ein Gerät mit ultra-starker Saugkraft, auch wenn der Behälter vielleicht nur 500 ml fassen kann.

Soll er vor allem gut saugen können und leise sein, ist ein Gerät wie der super leise Roborock womöglich deine erste Wahl. Möchtest du auch in die Ecken kommen, stöber bei Vorwerk oder AEG.

November 22, 2021

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