Die besten Saugroboter für Parkett: Wir haben sie verglichen

Die besten Saugroboter für Parkett: Wir haben sie verglichen

Wir stellen dir im Folgenden die besten Saugroboter für Parkett vor und erklären dir, worauf du dabei besonders achten solltest.

Ein Saugroboter für Parkett sollte über weiche Bürsten und Räder aus Gummi verfügen, damit sich keine Fremdkörper festsetzen. Zudem empfiehlt sich eine regulierbare Wischfunktion, damit das Parkett nicht zu feucht gewischt wird. Dazu bieten sich der Roborock S7 MaxV Ultra sowie der Ecovacs Ozmo 950 oder T9 an. 

Es gibt einige Kriterien, die ganz besonders wichtig für Reinigung von Parkett sind. Diese stelle ich dir im Artikel vor und verrate zudem einige Tipps und Tricks, um Kratzer im Boden zu vermeiden. Doch zunächst eine Auswahl an empfehlenswerten Saugrobotern.

Das sind die besten Saugroboter für Parkett

Wir haben sie getestet und hier sind die Ergebnisse: Das sind die besten Roboter Staubsauger für die Reinigung von Parkett:

Roborock S7 MaxV Ultra – Die Nummer eins

Der S7 zählt aktuell zu den besten Saugroboter Modellen. Die Gummibürste, die Gummiräder sowie die tolle Wischfunktion sind nur einige der Eigenschaften, die das Modell gut für die Reinigung von Parkett eignet.

Zusätzlich wird der Wischmop regelmäßig an der Ultrastation gereinigt, die Abgabemenge des Wassers kann manuell eingestellt werden, der Roboter erkennt eigenständig Objekte und die Wischplatte ist anhebbar. 

Dein Parkettboden wird dadurch nicht nur besonders sauber, sondern gleichzeitig schonend gereinigt. Vor allem die Reinigungsstation des S7 zeichnet diesen aus. Der mobile Staubbeutel wird dort geleert, der Wassertank automatisch befüllt sowie entleert und der Wischmop gereinigt. Dadurch kann der Saugroboter fast ohne deine Hilfe arbeiten und kostet kaum Zeit. 

Gerade auf dem Parkett erzielt der Roboter Staubsauger tolle Ergebnisse. Durch die Gummirollen und Gummibürsten eignet er sich optimal für empfindliche Untergründe. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich keine Gegenstände in der Gummibürste verfangen können und somit den Boden zerkratzen könnten.

ZACO V5sPro – Solides Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Saugroboter überzeugt durch ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und arbeitet mit 60 dB verhältnismäßig leise.

Der Roboter kann nicht nur saugen, sondern auch wischen. Dazu wird der Staubbehälter durch den Wassertank ersetzt und ein Wisch-Modul mit Fasertuch an der Unterseite angebracht. So kann der Roboter optimal bis zu 180 Quadratmeter Hartböden wie Parkett reinigen. 

Das Modell verfügt über verschiedene Reinigungsmodi und Timer-Funktionen. Ein Feinstaubfilter sorgt zudem dafür, dass feine Partikel herausgefiltert werden und die Luft besonders frisch wird. Über eine App kann der Saugroboter leider nicht gesteuert werden, dafür gibt es eine Fernbedienung und Anti-Stoß-Sensoren.

ECOVACS Robotics DEEBOT OZMO 950 – Besonders leistungsfähiger Akku

Dieser Saugroboter verfügt über eine überragende Akkulaufzeit von mehr als drei Stunden und liefert eine tolle Performance. Das Modell ist besonders für Parkett geeignet und kann in einem Durchlauf fegen, saugen und wischen. Gerade die hohe Intelligenz macht den Roboter so gut geeignet für den Einsatz auf Parkett. 

Durch die Laser-Navigation wird eine interaktive Karte der Umgebung erstellt, sodass die Reinigung immer maximal effizient durchgeführt wird. Über die Ecovacs App kann die Karte bearbeitet werden und virtuelle Grenzen lassen sich einzeichnen. 

Darüber hinaus ist der Roboter kompatibel für Sprachassistenten und kann über Google Home oder Alexa gesteuert werden. Die Reinigungsergebnisse sind überzeugend, so können sich Nutzer beispielsweise auf die Direktabsaugung bei Hartböden freuen. Selbst feine Haare werden nicht zurückgelassen.

360 S10 – Zuverlässige Hinderniserkennung

Das Modell bietet nicht nur eine tolle Saugkraft, sondern auch eine besonders lange Arbeitszeit von über drei Stunden. Damit eignet sich der Saugroboter für große Parkettflächen. Neben Hartböden werden auch Teppiche zuverlässig gesaugt, die Saugkraft erhöht sich dabei automatisch. Gleichzeitig werden Teppiche beim Wischen automatisch ausgespart.

Ein Mapping via Kartenspeicherung wird angeboten, dabei können bis zu zehn Etagen eingespeichert werden. Durch die selektive Raumsteuerung sind einzelne Räume individuell ansteuerbar. Auch dieses Modell kann beispielsweise über Alexa gesteuert werden.

Der Wassertank wird elektronisch reguliert, sodass die Wischfunktion individuell je nach Raum angepasst werden kann. 

Der Parkettboden kann dabei mit einer geringeren Wassermenge gewischt werden als andere Böden, was besonders schonend ist. Zudem verfügt der Roboter über eine 3D Hinderniserkennung und kann Gegenstände bis zu 1 cm Größe zuverlässig erkennen.

Yeedi Mop Station (K850+) – Wischt besonders gut

Dieser Saugroboter legt seinen Schwerpunkt auf das Wischen.

Die Mob-Station sorgt dafür, dass der Saugroboter die zwei abnehmbaren Wischpads automatisch reinigen kann und diese somit ohne manuelle Hilfe stets einsatzbereit sind. Im Inneren befindet sich ein Wischwasser- sowie Abwassertank, in dem das Reinigungswasser landet. Der Behälter für das Schmutzwasser umfasst 300 ml. 

Die Wischpads rotieren über den Boden und sorgen für eine zuverlässige Reinigung, selbst bei hartnäckigen Verschmutzungen. Die Akkuleistung überzeugt mit über drei Stunden. 

Gesteuert werden kann der Roboter via App oder Sprachsteuerung. Wem das Wischen des Parkettbodens besonders wichtig ist, jedoch gleichzeitig nicht auf eine gute Saugfunktion verzichten möchte, der sollte auf dieses Modell setzen.

Ecovacs T9 – Passt sich dem Boden an

Der Saugroboter ist gut für Parkett oder andere Holzböden geeignet und überzeugt zusätzlich durch eine vibrierende Wischplatte. Die Saugleistung liegt bei überzeugenden 3000 Pa und eine 3D Hinderniserkennung sorgt für eine effiziente Reinigung, ohne dass der Saugroboter aneckt oder sich festfährt. 

Ebenso werden Teppiche zuverlässig erkannt und die Saugkraft daran angepasst. Im Wischmodus werden die Teppiche automatisch umfahren. Die Steuerung ist über Alexa, Google Assistent oder App möglich. Durch mehrschichtige Filter werden ganze 99 % der Staubpartikel absorbiert.

Der Saugroboter erstellt von jedem Raum eine 3D Karte. Alles ganz besondere Highlights sind Lufterfrischer im Lieferumfang enthalten, diese Kapseln sollen einen angenehmen Geruch verbreiten. Die Bürsten sind innovativ gebaut und Fremdkörper können sich kaum darin festfangen.

Tesvor X500 – Die günstige Alternative

Der Saugroboter ist gut für den Einsatz auf Hartböden, insbesondere Holzböden geeignet. Das Modell kann entweder per App, Fernbedienung, Sprachanweisung oder über eine Hand-Control direkt am Gerät gesteuert werden. 

Die intelligente Navigation erkennt bereits gereinigte Flächen, was die Reinigung besonders effizient macht. Insgesamt können bis zu 150 Quadratmeter mit einer Akkuladung gereinigt werden. Es wird mit zwei Seitenbürsten gekehrt und der Staubbehälter hat ein Volumen von 600 ml.

Wer nach einem Saugroboter für den Parkettboden sucht, jedoch nicht so viel Geld ausgeben möchte, der ist mit dem Tesvor X500 gut beraten.

Bagotte BG600 Max – Gut für Teppiche geeignet

Dieser Saugroboter kann nicht nur Holzböden oder Parkett wunderbar reinigen, sondern auch Teppichböden. Der Roboter ist besonders schmal und kann gut unter Möbel fahren. Die Steuerung erfolgt über eine Fernbedienung und es können drei verschiedene Saugstufen eingestellt werden. 

Der Motor ist bürstenlos und auf Wunsch kann eine Wischfunktion hinzugefügt werden. Dazu muss jedoch zusätzlich ein Wassertank gekauft werden. Multidirektionale Sensoren sorgen für eine 360 Grad Überwachung, sodass der Saugroboter zuverlässig an Gegenständen vorbei navigiert.

Der Geräuschpegel liegt gerade einmal bei 55 dB, was die Reinigung besonders angenehm macht, selbst wenn du dich im selben Raum aufhältst. Auch dieses Modell ist gut für jeden geeignet, der nach einem günstigen Saugroboter sucht, der zuverlässig den eigenen Parkettboden reinigt.

So sollte Parkett gereinigt werden – Tipps worauf du achten solltest

Beim Parkett handelt es sich um einen der edelsten Böden, der in eine Wohnung verlegt werden kann. Gleichzeitig ist Parkett enorm empfindlich. Genau wie andere Holzböden, zu denen beispielsweise Kork oder Dielen gehören, benötigen auch Parkettböden eine besondere Pflege. Wenn du ein paar wichtige Eckpunkte beachtest, dann wirst du jedoch kein Problem damit haben, das Paket durch einen Saugroboter reinigen zu lassen. 

Warte dein Parkett regelmäßig

Grundsätzlich kannst du beim Parkett zwischen geölten und lackierten Versiegelungen unterscheiden. Während lackiertes Parkett stärker glänzt, behält geöltes Parkett eine natürliche Optik. Die geölte Variante ist jedoch deutlich anfälliger für Kratzer und Beschädigungen. 

Info: Um die Lebensdauer zu verlängern, solltest du den Boden regelmäßig nachölen. Bei lackiertem Parkett ist das Holz durch die Versiegelung besser gegenüber Kratzern geschützt. Gerade bei geöltem Parkett solltest du also auf einen Saugroboter setzen, der über eine weiche Gummibürste, Gummiräder und eine Wasserregulierung für einzelne Räume verfügt.

Wähle einen Saugroboter mit weichen Gummiteilen

Damit dein Parkett möglichst lange hochwertig und schön aussieht, solltest du es regelmäßig reinigen. Generell kann man dazu einen Saugroboter gut einsetzen. Es empfiehlt sich, den Parkettboden rund ein- bis dreimal pro Woche von einem Saug-Wisch-Roboter reinigen zu lassen. 

Damit es zu keinen Kratzern in der Oberfläche kommen kann, sollte der Saugroboter eine weiche Gummibürste besitzen. Ein weiterer Vorteil der Gummibürste ist, dass sich keine Fremdkörper, wie kleine Steine, festsetzen können. Werden diese mitgeschliffen, können sie schnell zu feinen Kratzern im Boden führen. Dieses Risiko ist bei einer Gummibürste nicht vorhanden.

Achte auf weiche Räder beim Saugroboter

Ebenso wichtig ist es, dass die Räder aus Gummi sind. Hierbei kommt es jedoch darauf an, dass das Gummi nicht zu weich ist, da sich ansonsten kleine Fremdkörper festsetzen können, die wiederum für Kratzer im Boden sorgen. Ein hartes Gummi ist also das Mittel zur Wahl. 

Hinweis: Trotzdem sollte der Unterboden des Saugroboters regelmäßig auf kleine Steinchen oder Fremdkörper abgesucht werden. Diese stellen immer eine potentielle Gefahrenquelle für empfindliche Böden dar.

Solltest du das Parkett nass wischen? Tipps, die du beim Nasswischen beachten solltest

Immer mehr Saugroboter können nicht nur saugen, sondern den Boden auch feucht wischen. Die Saug-Wisch-Roboter sind zusätzlich mit einem Wassertank und einem Wischmop ausgestattet. Damit kann natürlich auch das Parkett nass gewischt werden, besonders wichtig ist dabei jedoch eine regulierte Wasserzufuhr.

Achte auf eine regulierbare Wasserzufuhr 

Beim Wischen von empfindlichen Untergründen, da gehört der Parkettboden in jedem Fall zu, sollte die Wassermenge kontrolliert abgegeben werden. In der Regel wird ein nebelfeuchtes Durchwischen empfohlen. 

Info: Verfügt dein Saugroboter über eine Dosierfunktion, dann kann die Wasserzufuhr individuell an den Parkettboden angepasst werden. Dies funktioniert in der Regel über eine App. Empfindliche Bodenbeläge erhalten somit weniger Wasser als beispielsweise Fliesen.

Wähle eine effiziente und strukturierte Navigation

Essenziell bei der Reinigung von Parkett ist, dass sich kein Wasser auf dem Boden ansammelt. Ansonsten kann das Material schnell aufquellen. Damit sich der Saugroboter also nicht festfährt oder dieselben Stellen immer wieder anfährt und somit an einem Punkt viel zu viel Wasser verliert, sollte der Saugroboter mit einer intelligenten Navigationsmethode ausgestattet sein. 

Im besten Fall ist das die Laser-Navigation. So weiß der Saugroboter stets, wo er sich aktuell befindet, welche Bereiche schon gewischt worden sind und wann er wieder zu seiner Ladestation zurückkehren kann.

Nutze die Ladestation nur mit Unterlage

Ganz wichtig ist es, dass die Ladestation mit einer Unterlage ausgestattet ist, vor allem wenn sie auf dem Parkett steht. Kehrt der Saugroboter mit Wischfunktion zurück zu seiner Ladestation, dann kann es unter Umständen vorkommen, dass der feuchte Wischmop weiterhin in Kontakt mit dem Boden bleibt. Feuchtigkeit und Nässe stauen sich dort und können den Untergrund empfindlich beschädigen.

Tipp: Wenn keine wasserfeste Unterlage bereits mitgeliefert wird, kannst du diese problemlos als Zubehör nachbestellen oder dir selbst eine Plastikmatte basteln.

Ist ein Reinigungsmittel empfehlenswert?

Generell ist es völlig ausreichend, wenn Parkettböden lediglich mit klarem Wasser gereinigt werden. 

Hinweis: Möchtest du doch spezielle Reinigungsmittel verwenden und diese dem Wassertank des Saugroboters hinzufügen, sollte man sich in jedem Fall nach den Herstellerangaben richten. 

Nicht alle Mittel dürfen dem Saug-Wisch-Roboter hinzugefügt werden, andernfalls kann der Wassertank beschädigt werden. Möglich sind beispielsweise Mittel wie eine Holzbodenseife, diese verträgt sich mit vielen Saugrobotern und beschädigt zudem nicht das Parkett.

Vorsicht bei den Roomba iRobot Modellen

Die iRobot Modelle verfügen über ein drittes schwenkbares Rad aus Hartplastik, welches sich hinten am Saugroboter befindet. Aufgrund des besonders harten Materials kann dieses dritte Rad unter Umständen zu Kratzern auf Parkett führen. 

Damit möchte ich natürlich nicht alle iRobot Modelle von der Reinigung sensibler Böden ausschließen, unter Umständen kann es jedoch dazu kommen, dass dieses dritte Rad zu Kratzern führt. Während der Reinigung dreht sich das Rad in alle Richtungen, so können kreisförmige Kratzer auf dem Parkett hinterlassen werden.

Tipps und Tricks, um Kratzer zu vermeiden

Im Folgenden noch einige weitere Tipps und Tricks, damit bei der Reinigung durch einen Saugroboter keine Kratzer im Parkett entstehen können. So kannst du die Entstehung von Kratzern vorbeugen:

Entferne besonders groben Schmutz vom Boden 

Vor der Reinigung durch den Saugroboter sollte besonders grober Schmutz vom Boden entfernt werden. So können sich gar nicht erst Steine oder Fremdkörper in den Rädern oder Bürsten verfangen. Gerade scharfe Gegenstände, wie kleine Steinchen oder Scherben, sollten daher vorher eingesammelt werden. So können die Gegenstände nicht über den Boden geschleift werden und es entstehen keine Kratzer.

Entferne Kabel vom Boden

Ebenso sollte, wenn möglich, ein Großteil der Kabel vom Boden entfernt werden. Diese bergen immer die Gefahr, dass sich der Roboter darin verfangen kann. Der Saugroboter zieht die Kabel und eventuell die Gegenstände anschließend über den Boden, was ebenso zu Beschädigungen an empfindlichen Oberflächen führen kann. Die Gefahrenstellen sollten möglichst im Vorfeld entfernt werden.

Fazit

Zu guter Letzt möchte ich nochmal betonen, den Saugroboter sowie die Wischpads regelmäßig von Fremdkörpern zu befreien, da diese die größte Gefahrenquelle für Kratzer auf Parkettboden darstellen. 

Achte zudem darauf, dass die Bestandteile aus weichem Gummi sind und die Wischfunktion an das Paket angepasst werden kann.

Dann hast du nichts zu befürchten und kannst den Parkettboden von deinem Saugroboter reinigen lassen, ohne dass es zu Kratzern kommt.

Thomas G

Thomas ist seit 3 Jahren im Content Marketing tätig und beschäftigt sich dabei insbesondere mit digitalen und technischen Entwicklungen. Wert legt er auf wertvollen, relevanten Content sowie einen kreativen Schreibstil.

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