Toadi - KI gesteuerter Mähroboter mäht den Rasen
Foto: Toadi ©

Toadi: Mähroboter ohne Begrenzungskabel mit neuer Technologie

Toadi nennt sich der Mähroboter des gleichnamigen Startups, das mit innovativer neuer Technologie den Mähroboter-Markt komplett auf den Kopf stellen möchte. Einer seiner wichtigsten Vorteile: Kein zeitaufwendiges Verlegen des Begrenzungskabels mehr bei der Installation. Toadi nutzt künstliche Intelligenz gepaart mit einer 4K-Kamera, um sich auf der Rasenfläche zu orientieren.

Toadi ist ein neuer Mähroboter, der statt Begrenzungsdraht eine Kamera zum Navigieren benutzt. Er ist ferner der erste Mähroboter, der künstliche Intelligenz einsetzt und auf innovative, nachhaltige Produktionsmethoden zurückgreift. Hersteller ist ein belgisches Startup-Unternehmen.

Was am Toadi so einzigartig ist, wie genau er funktioniert und wo er zu bekommen ist, erläutern wir in diesem Artikel.

Was ist das Innovative bei Toadi?

Der Mähroboter von Toadi benötigt kein Begrenzungskabel, um zu wissen, wo er mähen muss. Das ist toll und fortschrittlich, aber noch nicht unbedingt das innovativste Feature am neuen Startup-Gerät. Denn Rasenroboter ohne Begrenzungskabel gibt es schon etwas länger (Beispielgeräte sind unter anderem der Wiper ECO Robot Blitz 2.0, Wiper W-BX4 Blitz X4, oder Ambrogio L60 Elite). Was jedoch gänzlich neu ist, ist die Kombination aus Kamera-Navigation, künstlicher Intelligenz (KI) und smarter & nachhaltiger Produktion. 

  • Mithilfe einer hochauflösenden Kamera und KI ermittelt Toadi genau, wo gemäht werden muss und wo möglicherweise Objekte oder Tiere und Menschen “im Weg” sind. Das Prinzip ist ähnlich wie das bei selbstfahrenden Autos von Tesla. Der Roboter erkennt dabei Hindernisse aus der Entfernung, ohne mit ihnen zu kollidieren. Wie das im Detail funktioniert, erläutern wir im nächsten Abschnitt.
  • Toadi ist ferner der erste Mähroboter, der sich kontaktlos aufladen kann. Dies geschieht durch induktives Laden.
  • Darüber hinaus setzt man bei Toadi komplett auf neuartige Herstellungsmethoden. So werden das Gehäuse (und einige andere Komponenten) vollständig im 3D-Drucker gedruckt (ja tatsächlich!). Das Material, das der Drucker verarbeitet, ist ein auf Maisstärke und Zuckerrohr basierender Kunststoff. Eine spezielle Nanobeschichtung sorgt dabei für hohe Wetterbeständigkeit. Wo hat man in Mähroboter-Kreisen schon sowas gehört! Und damit die Produktion selber nicht unnötig Transportwege und Umweltbelatungen verursacht, soll Toadi an mehreren lokalen Produktionsstätten zusammengebaut werden.
  • I-Tüpfelchen: Toadi mäht nicht nur Gras, sondern passt auch auf dein Grundstück auf. Wie? Der Roboter wechselt nachts in einen Sicherheitsmodus und nimmt Eindringlinge mit einer eingebauten Infrarot-Nachtsichtkamera auf. 

Ihr seht, Toadi ist eine andere Hausnummer in Sachen Mähroboter, wie wir sie bisher gekannt haben!

Ach ja, noch eine Sache: Toadi ist weiblich! Ja, richtig gehört. Es heißt Die Toadi! Also ist sie der erste weibliche Mähroboter auf dem Markt 😀

In folgendem Werbe-Video von Toadi werden die wichtigsten Funktionen auch noch mal vorgestellt.

Gehen wir nun ins Detail und schauen uns die einzelnen Eigenschaften einmal gründlicher an.

Toadi navigiert per Kamera und KI

Eine Kamera und künstliche Intelligenz ersetzen bei Toadi den lästigen Begrenzungsdraht. Das heißt, du kannst den Mähroboter aus der Verpackung nehmen und im Prinzip gleich loslegen! Keine aufwendigen oder kostspieligen Untergrund-Drähte-Installationen durch Fachfirmen und Co. mehr nötig. Das ist ein wirklicher Meilenstein, der Mähroboter noch attraktiver für den Hausgebrauch macht.

Wie funktioniert das aber nun genau, mit der Kamera, der künstlichen Intelligenz und dem Zusammenspiel der beiden Komponenten? 

Die 4K-Kamera

Mit der Kamera “sieht” der Mähroboter, was sich vor ihm befindet. Sie ist sozusagen das Auge, um das Gesehene aufzunehmen. “4K” bedeutet, dass es sich bei der Toadi-Kamera um einen Apparat handelt, der in einem Aufnahmeformat mit der Auflösung von 4-fachem Full HD filmt. Das Resultat sind haarscharfe Videos mit 4096 x 2160 Pixeln pro Bild. Diese kannst du dir auch auf dein Smartphone streamen lassen.

Die KI von Toadi

Damit Toadi Hindernisse umfahren kann, leitet die eingebaute Kamera ihre Bilder an einen internen, smarten Computer weiter. Und der ist lern- und merkfähig! Hierin besteht das wirklich Sensationelle an dem Gerät. Nicht nur, dass ein Hindernis (wie ein Schuh, ein Hund, ein Baum) schon von weitem erkannt und umfahren wird, Toadi sendet dir sogar eine Nachricht mit einem Foto auf dein Handy, wenn es wiederholt auf das gleiche Hindernis trifft.

Der Roboter versteht seine Umgebung und kann sich wiederholende Muster erkennen (wie beispielsweise, wenn er immer an der gleichen Stelle einen liegengebliebenen Tennisschläger sieht). Er kann ferner ein Lebewesen von einem toten Gegenstand unterscheiden, es als solches erkennen (wie beispielsweise eine Katze oder Igel) und seine Mähroute entsprechend anpassen.

Alles, was du vor der ersten Mähsession tun musst, ist deinen Garten zusammen mit dem Mähroboter abzugehen, damit er sich das Gelände “merken” und eine 3D-Karte samt Mähplan erstellen kann. Und dazu ist noch nicht einmal unbedingt eine Internetverbindung oder ein GPS-Modul nötig. Magie! 

Toadi ist ein Mähroboter ohne Begrenzungskabel, der sich selbstständig auflädt

Wie erwähnt, ist ein Mähroboter ohne Begrenzungsdraht an und für sich nichts wirklich Brandneues. Bisher gab es jedoch entweder Mähroboter mit Begrenzungskabel, die sich selbst aufladen, oder Mähroboter ohne Begrenzungskabel, die manuell aufgeladen werden mussten. Und hier kommt Toadi ins Spiel: Der Mäher ist weder auf Begrenzungsdraht, noch auf manuelles Aufladen angewiesen.

Wie lädt sich Toadi dann genau auf? Über eine klassische Ladestation, durch kontaktloses oder induktives Laden – wieder eine Neuheit bei Rasenrobotern! Induktives Aufladen geschieht per drahtloser Energieübertragung, die elektromagnetische Induktion nutzt. Wenn sich sein Akku dem Ende zuneigt, fährt Toadi einfach selbständig zur Ladestation zurück, dockt sich an und tankt neue Energie.

Toadi nutzt ein innovatives Herstellungsverfahren

Toadi kommt größtenteils aus dem 3D-Drucker. Das Gehäuse, die Reifen und viele andere Komponenten werden auf diese Weise geformt. Ferner wird ein Toadi-Mähroboter erst nach erfolgtem Auftrag gedruckt. Somit entsteht kein sinnloser Überschuss von nicht gebrauchten Materialien und kein unnötiges Liefern von Teilen von A nach B. 

Was in den Drucker kommt, ist dabei kein gewöhnlicher Kunststoff. Der Toadi-Kunststoff besteht hauptsächlich aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maisstärke und Zuckerrohr. Eine nanokeramische Beschichtung macht die Oberfläche wetterfest.

Mähroboter aus 3D Druck
Toadi im 3D-Druck hergestellt

Statt auf eine große, zentrale Produktionshalle setzen die Hersteller auf viele, kleine Niederlassungen in der Nähe ihrer Kunden. Dadurch werden Transportwege verkürzt, und die Wirtschaft vor Ort wird unterstützt

Toadi ist enorm leise

Bisher hielt ich einen Husqvarna- oder Gardena-Mähroboter mit 56 dB für leise. Toadi unterbietet dieses noch. Aufgrund seiner bürstenlosen Doppelmotoren mäht Toadi bei nur 50 dB über deine Rasenfläche. Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass Rasenmähen einmal so lautlos sein würde!

Zum Vergleich: Ein Bosch-Mähroboter liegt bei 60-70 dB, ein herkömmlicher Elektro-Rasenmäher bewegt sich lautstärkemäßig bei 85-96 dB. Toadis 50 dB sind noch nicht mal so laut wie Regen (ca. 55 dB)!

Sicherheit wird bei Toadi groß geschrieben

Die Macher von Toadi wollen nicht nur mit einem intelligenten Mähroboter den Markt aufmischen, sondern auch neue Sicherheitsstandards mit ihm setzen. Sicherheitsmechanismen setzen bei Toadi daher auf drei Ebenen ein:

  1. Um die Sicherheit von Kindern, Haustieren und Gegenständen vor Kollisionen mit dem Mähroboter zu gewährleisten
  2. Um die Sicherheit deines Grundstücks vor Eindringlichen bei Nacht zu garantieren
  3. Um die Sicherheit von Toadi selber vor Diebstahl zu wahren

1. Die Sicherheit von Kindern, Haustieren, Gegenständen

Toadi legt wert darauf, dass Kinder ohne jede Bedenken draußen spielen können, der Hund ein Nickerchen im Schatten halten kann und Igel in Ruhe zum nächsten Laubhaufen wandern können, während der Mähroboter seine Arbeit verrichtet. Ausgestattet mit einer superscharfen Kamera, wird Toadi Kind, Hund und Igel bemerken und um sie herumfahren – ohne Kollisionen und Anrempeln. Das Tolle hier ist, dass Toadi sieht, wenn sich Lebewesen bewegen (was sie in der Regel tun!), und passt sich individuellen Situationen an.

2. Die Sicherheit deines Grundstücks bei Nacht

Bei Nacht wechselt Toadi in seiner Dockingstation in den Sicherheitsmodus und schützt dein Grundstück. Wenn die Kamera Eindringlinge entdeckt, erhälst du eine Nachricht auf deinem Smartphone. Laut Hersteller kann der Mähroboter slash Nachtwächter Einbrecher auf bis zu 15 Metern Entfernung erkennen und aufnehmen.

3. Die Sicherheit von Toadi selber

Wie die meisten Mähroboter heutzutage, ist Toadi auch selbst gegen Diebstahl geschützt. Er verfügt über einen Alarm, sowie einen eingebauten GPS-Tracker, der nicht leicht zugänglich ist. Wenn jemand den Mähroboter zu stehlen versucht, gibt das Gerät einen lauten Ton von sich, der potenzielle Diebe überrumpelt.

Weitere Funktionen des Toadi Mähroboters

Okay, wir haben nun schon die wichtigsten Features von Toadi erwähnt:
Der Rasenroboter kommt ohne Begrenzungsdraht aus, findet sich durch Kamera und KI zurecht, dient auch als Nachwächter, lädt sich induktiv auf, ist alarm- und GPS-gesichert und wird so umweltschonend wie möglich hergestellt. Darüber hinaus verfügt er über diese Eigenschaften:

  • Mähen in parallelen Bahnen: Im Gegensatz zum chaotischen Mähen der meisten herkömmlichen Mähroboter (abgesehen von Bosch-Modellen) mäht Toadi den Rasen in einem systematischen Bahnenmuster. So soll verhindert werden, dass der Rasenroboter “sinnlos” mehrfach über dieselbe Fläche fährt, um alle Grashalme zu erwischen. Der Vorteil: Einsparung von Akkuleistung und Fahrtwegen, höhere Effizienz.
  • Displaylose Bedienung: Für Toadi brauchst du kein Benutzerhandbuch, weil angeblich alles selbsterklärend per App geregelt wird. Daher hat der Roboter auch keinen Knopf und kein Display. Du lädst einfach die App auf dein Smartphone, und der Rest erledigt sich von selber. So sieht das in etwa aus:
  • Steuerung per App: Da Toadi komplett über die eigene App mit dir kommuniziert, bis du so unabhängig wie nie. Solange du dein Phone dabei hast, hast du auch deinen Rasenroboter im Griff – völlig ortsunabhängig. Es gibt somit zur Zeit keinen Mähroboter, der noch selbständiger ist.
  • Mehrere Zonen: Wenn dein Garten komplex ist, sind die Rasenflächen womöglich in mehrere Zonen unterteilt, die durch Wege oder Einfahrten voneinander abgetrennt sind. Toadi kann dies automatisch erkennen, ohne zusätzliche Einrichtungen oder Extras. Das Einzige, was du tun musst, ist Toadi vor dem ersten Gebrauch überall herumführen, damit das Gerät alles aufzeichnen und eine interne Karte deines Grundstücks erstellen kann. Toll nicht?
  • Ortung per FindMyToadi: Per GPS kannst du deinen Toadi immer orten, solange er mit dem Internet verbunden ist.
  • Smarte Internetverbindung mit ToadiKnows: Toadi merkt sich, wo in deinem Garten der beste WiFi-Empfang besteht und navigiert bei Bedarf dorthin. Zum Beispiel, um dir Nachrichten zu schicken oder Updates herunterzuladen.
  • Standardgarantie von 2 Jahren: Eine Herstellergarantie von 2 Jahren ist bei den meisten Mährobotern üblich. Hier hebt sich Toadi weder positiv, noch negativ von der Masse ab.
  • Geländegängige Offroadreifen: en besten Grip aller Zeiten sollen die Offroadreifen von Toadi laut Entwickler bieten. Das macht den Mähroboter auch für schwierige Gelände interessant.
  • Intelligentes Rasenkantenmähen: Toadi erkennt Rasenkanten und mäht diese sauber ab – zumindest soll der Roboter bis Ende 2020 dazu in der Lage sein. Das Software-Update dafür ist bereits in der Mache.
  • Titanbeschichtete Klingen: Für längere Haltbarkeit und sauberen Schnitt sorgen titanbeschichtete Profiklingen.

  • Einfacher Austausch der Klingen: Ein Klingenwechsel ist einfach und kann selber durchgeführt werden. Neue Klingen (Set aus 4) gibt es online zu bestellen.

  • Bürstenloser Doppelmotor: Für hohe Langlebigkeit und leises Arbeiten mit nur 50 dB sorgt ein bürstenloser Doppelmotor.

  • Eingebaute Heizung: Ja, du hast richtig gelesen; Toadi kann seine Fensterfront im Winter entfrosten, damit er jederzeit ungehinderte Sicht hat.

  • Eingebauter Lautsprecher: Über einen kleinen, eingebauten Lautsprecher kann Toadi mit dir kommunizieren.

  • Langlebige Lithium-Ionen-Akkus: Die Toadi-Akkus besitzen nach Herstellerangabe nach 6 Jahren noch 70% an Kapazität.

Mit welchen Rasenflächen kommt Toadi klar?

Toadi ist für Rasenflächen von bis zu 2400 qm ausgelegt. Das entspricht einem mittelgroßen bis großen Garten, und vergleichbare Geräte für Rasenflächen in der Dimension wären zum Beispiel der Husqvarna Automower 420 (um 2000 Euro) oder der Worx Landroid L2000 WR155E (um 1200 Euro).

Die Pro-Variante von Toadi schafft die doppelte Fläche, nämlich 4200 qm und spielt damit mit dem Robomow RS 635 Pro SV (um 3250 Euro) oder dem Husqvarna Automower 450X (um 4000 Euro) in einer Liga.

Aufgrund der Kamera sind Hindernisse aller Art (Bäume, Blumenkübel, Bälle, Tiere, Menschen, Planken) kein Problem für Toadi. Wie sich der Mähroboter im Hinblick auf kleine Zweige oder Fallobst verhält, darüber liegen im Moment noch keine Informationen vor.

Steigungen können bis zu 35% bewältigt werden, der Toadi Pro kann Neigungen von 45% bezwingen.

Wie sieht es mit Hubbeln und Unebenheiten aus? Laut Entwickler und Demo auch kein Problem für den Rasenroboter-Neuling. In diesem Video sieht man, wie Toadi spielend eine unebene Schafweide mit huckeligem Gras und Pfützen meistert.


Die Schnitthöhe (standardmäßig 6 cm) lässt sich übrigens nicht so einfach stufenweise verstellen. Eine Änderung der Schnitthöhe von kann nur erzielt werden, indem die ganze Messerscheibe ausgetauscht wird. Und die ist relativ teuer. Klarer Minuspunkt!

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Toadi Modelle?

Toadi ist als normale und Pro-Variante erhältlich. Der Toadi Pro kommt dabei mit einer doppelten Flächenleistung, doppelter Wachleistung, 10% besserer Steigungsfähigkeit und dementsprechend höherem Preis daher:

ToadiToadi Pro
Mähfläche2400 qm4200 qm
Wachbereich7500 qm15 000 qm
Steigung35%45%
Mähdauerbis zu 9hbis zu 9h
Erhältliche FarbenC-3PO Gold, Leia White, Solo SilverC-3PO Gold, Leia White, Solo Silver
PreisAb 2690 Euro (Anzahlung 399 Euro)Ab 3380 Euro (Anzahlung 499 Euro)

Toadi ist über Kickstarter erhältlich

Überzeugt von Toadi? Dann bleibt nur noch die Frage, wo man den innovativen Mähroboter kaufen kann! Und hier brauchst du jetzt Vertrauen in die Entwickler, denn Toadi kannst du weder irgendwo im Handel begutachten, anfassen, testen oder gar kaufen. Toadi lässt sich bisher nur online oder über Kickstarter reservieren. Für Gartenfreunde, die gern auf Sicherheit, Traditionswerte und Erfahrungsberichte setzen, ist Toadi zum jetzigen Zeitpunkt also möglicherweise noch nichts.

Wer den Schritt jedoch wagt und beim neuen Star am Rasenroboter-Himmel ganz vorn dabei sein möchte, der kann hier über Kickstarter 399 Euro (499 Euro für Toadi Pro) anzahlen und damit sein Gerät in Auftrag geben. Alternativ lässt sich Toadi bei selber Anzahlung über die Hersteller-Webseite bestellen. Die Anzahlungskosten machen 15% des Verkaufspreises aus. Die Versandkosten nach Deutschland von 25 Euro sind im Preis inbegriffen.

Bestellungen werden schubweise abgearbeitet. Die nächste Produktion von einer limitierten Zahl an Geräten läuft im November 2020 an.

Doch aufgepasst, selbst wenn du jetzt sofort orderst, kannst du deinen Toadi erst im April 2021 (das ist das derzeitige, voraussichtliche Lieferdatum) einsetzen – und das auch nur, wenn bis dahin alles glatt läuft. Manchmal verzögern sich Auslieferungen bei Kickstarter-Kampagnen. Man sollte also nicht überrascht sein, wenn es gegebenenfalls Mai oder Juni wird…

Bei Toadi sieht es zwar nicht danach aus, aber bei einigen wenigen Crowdfunding-Projekten kann es sogar vorkommen, dass die Umsetzung in die Realität nie wirklich stattfindet. Ein bisschen Mut zum Risiko ist also nötig, wenn man Toadi als einer der ersten besitzen möchte.

Indessen hat die Herstellerfirma große Pläne: Für 2021 plant sie lokale Produktionsstätten in jedem Verkaufsland. Mit einem offiziellen Marktstart in Deutschland ist Anfang bis Mitte 2021 zu rechnen.

Welches Zubehör gibt es für Toadi?

Derzeit kann man auf Kickstarter folgende Zubehörteile für Toadi bestellen (alle Preise zzgl. MwSt und ggf. Versand):

ZubehörKickstarter-PreisVerkaufspreis
Klingen-Paket
(4 titanbeschichtete Klingen)
12,00 €25,00 €
4G-Modul
(ohne Datenabo)
53,00 €88,00 €
Messerscheiben
(für verschiedene Schnitthöhen, erhältlich sind 3,3 cm / 3,9 cm / 4,5 cm / 5,4 cm / 6 cm / 6,6 cm / 7,2 cm / 8,1 cm und 9 cm)
je 24,00 €je 60,00 €

Zusätzlich zum 4G-Modul ist ein Datenabo geplant, zu dem jedoch bisher keine weiteren Informationen vorliegen.

Da es noch keine Vertragshändler gibt, stellt sich einem mitunter die Frage, was man macht, wenn einmal etwas kaputt geht (wenn z.B. die Ladestation defekt ist). Im Moment kann man sich in solchen Fällen nur an den technischen Online-Support wenden.

Was mir bei Toadi positiv auffällt

  • Toadi ist wirklich sehr smart. Dass der Roboter sogar Fotos von liegengebliebenen Gegenständen auf dein Smartphone schickt, ist sensationell.
  • Der Hersteller bietet Kunden kostenlose Updates auf Lebenszeit an
  • Mäht in geraden Linien, statt nach ungeordnetem Mähprinzip
  • Misst Nachhaltigkeit in vielerlei (und kreativer) Hinsicht großen Wert bei
  • Sehr leise (50 dB)
  • Keine Installation des Begrenzungsdrahts durch teure Fachfirmen und Co. nötig

Was mir bei Toadi negativ auffällt

  • Toadi ist sehr hoch gebaut, anders als die meisten anderen flachliegenden Mähroboter
  • Die einen finden es todschick, die anderen klobig: Das Design mag unter Umständen nicht Jedermanns Sache sein.
  • Es ist unsicher, ob Toadi auf lange Sicht hält, was sie verspricht. Das werden erste Erfahrungswerte zeigen.
  • Voraussichtliches Lieferdatum erst im April 2021
  • Festgelegte Schneidhöhe, die sich nur durch einen Wechsel der Messerscheibe anpassen lässt
  • Alternative Messerscheiben sind relativ teuer (je 60 Euro, über Kickstarter 24 Euro)
  • Der Mähroboter kann zwar nachts Wache schieben, aber nicht nachts mähen

Matthias

Matthias Müller ist einer der Gründer dieses Blogs. Er beschäftigt sich leidenschaftlich gern mit allen Themen rund um Automatisierung, Robotik und Zukunftstechnologien. Gleichzeitig ist er ein großer Naturliebhaber und daher fasziniert von dem ungewöhnlichen Zusammenspiel aus Robotern und Natur.

Mehr über den Autor

Oktober 23, 2020

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